Winnenden

Weihnachtsmarkt:Feuchter Auftakt

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Der Weihnachtsmarkt wartet mit einer stimmungsvollen Beleuchtung auf. © Gaby Schneider/ZVW

Winnenden. Seit dem Citytreff im Juli fällt in Winnenden mal wieder nennenswert Regen – ausgerechnet zur Eröffnung des Weihnachtsmarkts. Die Standbetreiber trösten sich mit Aussagen von der Handy-Wetterapp, dass am heutigen Samstag ein Budenbummel im Trockenen möglich sein wird.

Die treuen Gäste kommen trotzdem nach der Arbeit, um den ersten Glühwein oder Kinderpunsch der Saison zu trinken und sich auf die Adventszeit einzustimmen. Die beleuchteten Fassaden und fantasievoll geschmückten Stände sorgen für eine schöne Atmosphäre. Viele sind auch neugierig, was es Neues gibt auf dem dreitägigen Markt. Es sind zum Beispiel filigrane Scherenschnitte auf dem Adlerplatz, bemalte Glaskugeln oder die Krippen von Brigitte und Wolfgang Lasar aus großen Rindenstücken und Holzwurzeln – mit zugekauften Figuren. Die beiden Winnender machen das schon lange, sind aber zum ersten Mal auf dem Winnender Weihnachtsmarkt vertreten.

Stammgast hingegen ist Familie Aupperle aus Berglen-Streich mit ihren Schafprodukten – und drei echten Tieren daneben. Die Rasse halten Aupperles noch nicht so lange, sie nennt sich Shropsheere und knabbert nicht an Bäumen. Christbäume wiederum gibt es, auch das ist neu, zu kaufen hinter der Volksbank.