Winnenden

Wer hat in Winnenden Anspruch auf Notbetreuung?

Tagesmütter
Symbolfoto. © Alexandra Palmizi

Die Erklärung der Erziehungsberechtigten für eine Notbetreuung ihrer Kinder ab Mittwoch, 16,. Dezember, kann gegenüber dem Träger der Kindertageseinrichtung mündlich, telefonisch, elektronisch, oder schriftlich erfolgen. Das meldete die Stadt Winnenden am Dienstagnachmittag in einer Presemitteilung. Eltern, die zwingend Notbetreuung in Anspruch nehmen müssen, sollten ihrer Kita daher mitteilen, dass:

  • die Erziehungsberechtigten beide in ihrer beruflichen Tätigkeit unabkömmlich und
  • sie dadurch an der Betreuung ihres Kindes tatsächlich gehindert sind.

Es komme nicht darauf an, ob die berufliche Tätigkeit in Präsenz außerhalb der Wohnung oder im Homeoffice verrichtet werde. In beiden Fällen sei es möglich, dass die berufliche Tätigkeit die Wahrnehmung der Betreuung verhindert. Es komme auch nicht darauf an, ob die berufliche Tätigkeit in der kritischen Infrastruktur erfolgt. Bei Alleinerziehenden kommt es entsprechend nur auf deren berufliche Tätigkeit an. Auch wenn das Kindeswohl dies erfordert oder andere schwerwiegende Gründe, wie pflegebedürftige Angehörige oder ehrenamtlicher Einsatz in Hilfsorganisationen, Rettungsdiensten oder Feuerwehren, vorliegen, sei eine Aufnahme in die Notbetreuung möglich.

Wer hat keinen Anspruch?

Es besteht kein Anspruch auf Notbetreuung an den geplanten Schließtagen sowie an Sonn- und Feiertagen, wie auch am Wochenende. Für die städtischen Kindertageseinrichtungen in Winnenden, bedeutet das, dass eine Notbetreuung vom 16. Dezember bis einschließlich 22. Dezember möglich ist. Die Notbetreuung deckt die gleichen Tage und Zeiten ab, die ein Kind ansonsten in der Kindertageseinrichtung beaufsichtigt worden wäre. Von der Notbetreuung ausgeschlossen sind Personen, die:

  • in Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem letzten Kontakt noch nicht zehn Tage vergangen sind, soweit die zuständigen Behörden nichts Anderes anordnen oder
  • sich innerhalb der vorausgegangenen 10 Tage in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert Koch-Institut (RKI) im Zeitpunkt des Aufenthalts als Risikogebiet ausgewiesen war; dies gilt auch, wenn das Gebiet innerhalb von 10 Tagen nach der Rückkehr neu als Risikogebiet eingestuft wird, oder
  • typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus, namentlich Fieber, trockener Husten, Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns, aufweisen.

Rückfragen zur Notbetreuung an das städtische Amt für Jugend und Familien, Thomas Pfeifer:07195 13-150 oder per E-Mail an thomas.pfeifer@winnenden.de.