Winnenden

Wer in Winnenden den Hund loslässt, kriegt Ärger

Hund Symbolbild
Symbolbild. © Pixabay/CC0 Public Domain

Bei der Stadtverwaltung Winnenden gehen immer wieder Meldungen über freilaufende Hunde und über die Verunreinigungen durch Hundekot ein. Sie nimmt die aktuellen Beschwerden zum Anlass, Hundehalter auf wesentliche Verhaltensregeln insbesondere nach der polizeilichen Umweltschutzverordnung der Stadtverwaltung Winnenden hinzuweisen.

Leinenpflicht in der Stadt

Hunde sind grundsätzlich so zu halten und zu beaufsichtigen, dass niemand gefährdet wird. Im Stadtgebiet sind auf öffentlichen Straßen und Gehwegen sowie in Grün- und Erholungsanlagen Hunde immer an der Leine zu führen.

Im Außenbereich, das heißt außerhalb der Häuserbebauung, dürfen Hunde nicht frei umherlaufen. Es sei denn, sie sind in Begleitung einer Person, der sie auf Zuruf gehorchen. Es ist schon öfters geschehen, dass freilaufende Hunde Menschen, insbesondere Kinder, oder andere Tiere angefallen und gefährlich verletzt haben. Diese Gefahren können durch das Beachten der Vorschrift auf ein Minimum reduziert werden.

Freilauf im Wald: Nur bei Gehorsam

Wenn der Hundeführer stets durch Zuruf und Befehl auf den Hund einwirken kann und der Hund nicht außer Sichtweite gerät, müssen Hunde im Wald nicht angeleint werden. Ein gesetzlich vorgeschriebener Leinenzwang existiert nicht.

Es wird dennoch dringend empfohlen, Hunde im Wald anzuleinen. Besondere Verantwortung besteht beim Betreten des Waldes in den Monaten Mai und Juni, da in dieser Zeit das Jungwild geboren wird. Jäger/-innen und anerkannte Wildtierschützer/-innen dürfen in ihrem Jagdbezirk Hunde, die erkennbar Wildtieren nachstellen und diese gefährden, unter rechtlich eng gefassten Voraussetzungen und nach vorheriger behördlicher Genehmigung im Einzelfall töten.

Der Kothaufen muss weg

Der Halter oder Führer eines Hundes hat dafür zu sorgen, dass dieser seine Notdurft nicht auf öffentlichen Straßen und Gehwegen, in Grün- und Erholungsanlagen, auf Bolz-, Spiel- und Sportplätzen oder auf fremden Grundstücken verrichtet. Sollte dies dennoch vorkommen, ist der Hundehalter oder Hundeführer verpflichtet, die Hinterlassenschaft seines Hundes umgehend zu beseitigen. Hierzu stehen unter anderem die von der Stadtverwaltung Winnenden aufgestellten Hundekotentsorgungsstationen mit Tütenspendern zur Verfügung.

Bußgeld droht bei Verstößen

Die Stadt weist darauf hin, dass bei Zuwiderhandlung in allen oben geschilderten Fällen den Hundehaltern ein Bußgeld droht. Sie appelliert zu gegenseitiger Akzeptanz und Rücksichtnahme und lobt die vielen einsichtigen Hundehalter, die sich an die Vorschriften halten und mit gutem Beispiel vorangehen. Mit Verboten alleine ist weder den Hundehaltern noch anderen Mitbürgern geholfen.