Winnenden

Wer Staatssekretär im Justizministerium ist, darf nicht im Gemeinderat bleiben: Siegfried Lorek geht

Loreks Abschied
Siegfried Lorek und OB Hartmut Holzwarth. © Schmitzer

Petra Schäftlmeier ist seit Dienstag wieder im Gemeinderat, und es ist, als wäre sie nie weg gewesen. Gleich in ihrer ersten Sitzung nach der Pause meldete sie sich zu Wort und fragte kritisch nach der Verkehrsplanung im Baugebiet Hofäcker in Höfen. Sie hat Gemeinderatsroutine, war schon von 2007 bis 2019 in der CDU-Fraktion im Rat und bringt jetzt wieder ihre politische und ihre berufliche Erfahrung als Architektin in den Gemeinderat ein, wie es OB Holzwarth zum Willkommen sagte.

Schäftlmeier rückt nach für Siegfried Lorek, der vor wenigen Tagen zum Staatssekretär im Justizministerium ernannt wurde und deshalb nicht mehr im Gemeinderat mitbestimmen darf – so will es das Staatssekretärsgesetz, wie es Hauptamtsleiterin Christina Riedl vortrug. Die zeitliche Beanspruchung im Staatssekretärsamt ist allerdings sehr hoch, wie Lorek gleich am Dienstag merkte.

Eigentlich wollte er um 18 Uhr zur Sitzung und seiner Verabschiedung im Rathaus sein, aber er musste noch in Stuttgart bleiben und kam erst nach 20 Uhr in die Winnender Sitzung, setzte sich gleich auf einen Zuhörerstuhl, denn er war bereits aus dem Rat entlassen. „Es ist schon ein Wermutstropfen, dass wir Sie nicht mehr im Gremium haben“, verabschiedete ihn OB Holzwarth und erinnerte an Loreks Winnender Werdegang.

2014 als Neubürger aus dem Badischen zur Wahl angetreten, später als Nachrücker in den Gemeinderat gelangt und 2019 wiedergewählt. Seit 2016 Landtagsabgeordneter. In Winnenden verwurzelt, Vater von zwei Söhnen, engagiert in vielen Gremien und aktiv in der Feuerwehr. Lorek wird den Gemeinderat vermissen: „Es ist das Schöne am Winnender Gemeinderat, wie gut hier die Zusammenarbeit klappt.“ In der Feuerwehr will er Mitglied bleiben: „Ich hoffe, ich kriege die Übungen hin und kann bei Einsätzen dabei sein.“

Petra Schäftlmeier ist seit Dienstag wieder im Gemeinderat, und es ist, als wäre sie nie weg gewesen. Gleich in ihrer ersten Sitzung nach der Pause meldete sie sich zu Wort und fragte kritisch nach der Verkehrsplanung im Baugebiet Hofäcker in Höfen. Sie hat Gemeinderatsroutine, war schon von 2007 bis 2019 in der CDU-Fraktion im Rat und bringt jetzt wieder ihre politische und ihre berufliche Erfahrung als Architektin in den Gemeinderat ein, wie es OB Holzwarth zum Willkommen

Alle Abos jederzeit kündbar:
ZVW+ MONATLICH
Erster Monat gratis, danach 6,99 €/mtl.
ZVW+ JÄHRLICH
Statt 71,88 € (Zwei Monate gratis)
ZVW+ JÄHRLICH mit ePaper
mit täglichem Zugriff zum ePaper