Winnenden. Depressionen, sagt Matthias Zellmer, seien „wie Scheuklappen, die immer enger werden, bis man nur noch das Elend sieht.“ Mitte der 2010er-Jahre war das beim heute 55-Jährigen so. „Ich saß zu Hause, es ging nichts mehr. Nicht mal essen, obwohl ich gerne esse.“ Zellmer überlebte diese Phase. Heute arbeitet er selbst in der Psychiatrie. Was er den Patienten in Winnenden gibt? „Hoffnung - allein durch meine Existenz.“ Seine Geschichte macht Mut.
Matthias Zellmer