Winnenden

Winnenden: Neue Stadtführungen für Kinder mit Spielen sind schon jetzt der Renner

Kinder Stadtführung
Annette Härdter bei der Kinderführung durch Winnenden. © Stephan Haase

Für die Stadt hat Annette Härdter, Kunstpädagogin, freiberufliche Illustratorin und Winnenderin von Geburt an, ein neues Stadtführungsformat geschaffen, das sich an Kindergruppen richtet. „Es ist ganz süß und toll gemacht“, sagt Alisa Bisceglie vom Amt für Schulen, Kultur und Sport im Rathaus. Kindergärten und Grundschulen haben schon eifrig Gebrauch gemacht von dem neuen Angebot. „Es gibt bei jeder Station ein Spiel, in der Regel sind es neun Stationen, zu jedem Buchstaben von Winnenden eines.“ Zusammen mit den Kindern entdeckt die 51-jährige Annette Härdter die Stadt, rätselt, was übrig ist vom Mittelalter, als (natürlich) auch schon Kinder hier lebten. Wo sind Kinder früher in die Schule gegangen? Gab es schon eine Feuerwehr? Worüber würden sie heute am meisten in Winnenden staunen: ein Schloss ohne König oder die geheimnisvolle Zeichensprache, die viele Bewohner sprechen? Annette Härdter macht die Unterschiede der Lebensumstände von damals und heute erfahrbar, lässt frühere Zeiten lebendig werden und vermittelt so Geschichte und Entwicklung der Stadt in 90 Minuten. Maximal 20 Personen darf eine Gruppe für die Kinderführung umfassen, die Kosten liegen bei 45 Euro.

Buchungen nur übers Online-Portal

Buchungsanfragen kann man nur über ein Online-Portal auf www.winnenden.de unter dem Punkt „Kultur, Sport und Tourismus“ stellen. Man klickt beim Wunschthema den Wunschtermin an und erhält Rückmeldung, ob die Stadtführung möglich ist. Online kann ebenso bezahlt werden, in der Regel kosten die Führungen für Erwachsene fünf Euro pro Person.

Außer der Kinderführung gibt es:

  • Historische Stadtführung (der Klassiker, der die markanten Baudenkmäler, die Fachwerkinnenstadt, Schloss und Park ansteuert, die Handwerkerstadt vorstellt, die auch Pilger beherbergt hat, und die Ursprünge von psychiatrischer Betreuung sowie Aufbau eines bundesweiten Rettungsdienstes).
  • Auf den Spuren des Winnender Mopses (Hier geht es hauptsächlich ums herzogliche Schloss, die Mopslegende und die spätere Heilanstalt).
  • Die Schlosskirche und ihr Jakobusaltar (die mittelalterliche Kirche und ihr spätgotisches Schnitzkunstwerk stehen im Mittelpunkt).

Auch Einzelbuchungen möglich

Inzwischen sind mehr Führungen machbar als früher, als das Stadtarchiv zwei Stadtführerinnen beschäftigt hat. Heidi Schilling hörte auf, Herdana Stöhr ist weiterhin mit dabei, sie und Annette Härdter haben aber durch einen Volkshochschulkurs fünf weitere Kolleginnen und Kollegen bekommen. „Sie sind ausgebildet und geprüft, lauter tolle, interessante Leute“, betont Alisa Bisceglie.

Wer möchte, kann auch als Einzelperson zu den offenen Führungen dazustoßen, auch dafür nutzt man die Anmeldung über das Online-Portal auf der Homepage der Stadt Winnenden.

Für die Stadt hat Annette Härdter, Kunstpädagogin, freiberufliche Illustratorin und Winnenderin von Geburt an, ein neues Stadtführungsformat geschaffen, das sich an Kindergruppen richtet. „Es ist ganz süß und toll gemacht“, sagt Alisa Bisceglie vom Amt für Schulen, Kultur und Sport im Rathaus. Kindergärten und Grundschulen haben schon eifrig Gebrauch gemacht von dem neuen Angebot. „Es gibt bei jeder Station ein Spiel, in der Regel sind es neun Stationen, zu jedem Buchstaben von Winnenden

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