Winnenden. Die kitschigen Salzstreuer, kleine Gipsbüsten von Schiller und Goethe, kommen bei Birgid Weller auf den Tisch, wenn sie einen Gast aus einer anderen Kultur bei sich hat. Das Gespräch über die deutschen Dichter und Denker baut schnell Brücken, lässt das Eis der Unsicherheit schmelzen. „Überhaupt hilft Humor“, sagt die 81-Jährige beim Gespräch über die so spannende wie komplexe Frage, wie Integration gelingt.
Zwar hat Birgid Weller den angesehenen Professor