Winnenden

Winnender Akademie Minkov: Ganz großes Tanz-Kino auf dem Kärcher-Gelände

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Ballett Minkov Kärcher
Tanz vor dem Auditorium. © Gabriel Habermann
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Ballett Minkov Kärcher
Die Ziegelwand am Zugang zur Plaza: Tänzer machen aus ihr eine Kaimauer und aus sich selbst Meereswellen. © Gabriel Habermann
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Winnenden. Ballett im Kärchergelände Vorführung Minkov © Gabriel Habermann
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Winnenden. Ballett im Kärchergelände Vorführung Minkov © Gabriel Habermann
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Ballett Minkov Kärcher
Bewegliche und fest stehende Bäume. © Gabriel Habermann
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Winnenden. Ballett im Kärchergelände Vorführung Minkov © Gabriel Habermann
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Winnenden. Ballett im Kärchergelände Vorführung Minkov © Gabriel Habermann
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Ballett Minkov Kärcher
Fontänen – Requisite für aggressiv-erotischen Geschlechterrollen-Tanz. © Gabriel Habermann

Geahnt haben wir es schon lange: Der Platz vor dem Kärcher-Auditorium ist wie eine Bühne mit seinen überdimensionalen, gelben Mohnblumen, seiner Retro-Backsteinmauer, dem Aufgang zur Brücke über die Schienen und den kleinen Fontänen neben dem Auditorium.

Die Winnender Tanzakademie Minkov macht aus den Plätzen und ihren Besonderheiten jetzt ganz großes Tanz-Kino, das versprechen schon die ersten Live-Aufführungen vor einem wegen Corona eng begrenzten Publikum. Da wird die Ziegelwand des Kärcher-Präsentationsraums zur Kaimauer am Meer, und im Meeresrauschen lassen sich Tänzerinnen und Tänzer anschwemmen und wegschwemmen.

Plötzlich im geheimen Garten

Die Mohnblumen werden zum Park, in dem zwei Frauen sich aus der Ferne beäugen, hinter den Blumenstängeln verbergen, sich näher kommen und wieder davonspringen. Die drei kleinen Bäume direkt vor dem Auditorium – die man eigentlich fast nie wahrnimmt – sind plötzlich der „Geheime Garten“, in dem drei Gärtnerinnen mit schwarzen, dick besohlten Stiefeln durch die Beete waten, ganz im Gleichklang mit den wummernden Basstönen ihre Muskeln vibrieren lassen, wie Bäume dastehen, die Äste ausbreiten und je fünf Zweige ausrollen.

Es stimmt, was die Choreografen der Akademie Minkov geahnt hatten: Zu jeder Besonderheit der Irene-Kärcher-Plaza fällt ihnen eine Geschichte ein, die passt und die die Plaza zur Filmkulisse macht. Im Aufgang zur Fußgängerbrücke tanzt eine Frau nach oben. Die Glaswand der Brücke trennt sie vom Partner, der den Kopf hängenlassend davor sitzt. Über die Wasserfontänen tanzt ein fast nackter Mann in Damenstiefeletten mit Bleistiftabsätzen, aggressiv-erotisch umgarnt von Frauen. Es gäbe viel zu erzählen von diesem einen Abend mit acht Tanz-Geschichten, von ausdrucksstarken Tänzerinnen und Tänzern, von tollen Ideen und Choreografien und davon, dass dies alles eigentlich die Abschlussprüfung von künftigen Choreografen und Ballettlehrern ist, dass aber längst der Eindruck steht: Es ist ein Gesamtkunstwerk und wird ein Film, in dem die Kärcher-Mitarbeiter und -Chefs ihren gewohnten Arbeitsplatz betrachten können wie im Film. In einigen Wochen wird er auf Youtube für alle zugänglich – wir werden die Zugangsdaten veröffentlichen.

Geahnt haben wir es schon lange: Der Platz vor dem Kärcher-Auditorium ist wie eine Bühne mit seinen überdimensionalen, gelben Mohnblumen, seiner Retro-Backsteinmauer, dem Aufgang zur Brücke über die Schienen und den kleinen Fontänen neben dem Auditorium.

Die Winnender Tanzakademie Minkov macht aus den Plätzen und ihren Besonderheiten jetzt ganz großes Tanz-Kino, das versprechen schon die ersten Live-Aufführungen vor einem wegen Corona eng begrenzten Publikum. Da wird die Ziegelwand

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