Winnenden

Winnender Mädle sticht das Fass an: Spritziger Auftakt zum City-Treff 2022

Gäste bei der Eröffnung des City Treff 2022 mit dem Fassanstich. Von links: Winnender Mädle Giuliana Di Donna, rechts Christian
Alle in Deckung! Giuliana Di Donna und Christian Dinkelacker beim Fassanstich. © Ralph Steinemann Pressefoto

Mit beherzten Holzhammer-Schlägen hat das „Winnender Mädle“ Giuliana Di Donna am Freitagabend den 43. City-Treff eingeläutet. Es war der erste Fassanstich auf dem Marktplatz seit 2019 – damals wurde der 42. und bis dato letzte Citytreff eröffnet. Nach den Corona-Ausfällen 2020 und 2021 war die Freude bei den Winnendern greifbar: Hunderte, nein, Tausende strömten in die Innenstadt, um zu feiern.

„Dass wir heute wieder so zusammen sein können“, hatte Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth vor dem Fassanstich gesagt, „ist das Aller-Allerschönste.“ Sein Vorrecht, das erste Fass des Abends zu öffnen, überließ er Giuliana Di Donna.

Das „Winnender Mädle“ hieb beherzt zu – ein Mal, zwei Mal, drei Mal, ... – und das Bier spritzte in alle Richtungen. Dass dabei auch der Saum ihres Kleides eine ordentliche Ladung Gerstensaft abbekam, hielt sie aber nicht davon ab, auch noch ein zweites Fass „anzustechen“. Dieses Mal sprudelte das Bier nach zwei gezielten Hieben ohne weitere Verluste in den Krug – Übung macht die Meisterin! Brauerei-Geschäftsführer Christian Dinkelacker hatte die Schuldigen für die Anlaufschwierigkeiten beim ersten Fass dann auch schnell ausgemacht: „Die Feuerwehr hat das Fass beim Hochtragen zu sehr geschüttelt“, witzelte er.

Feuerwehr und Rettungskräfte stehen im Notfall bereit

Der Winnender Kommandant Yosh Dollase, seit Oktober 2020 im Amt und damit zum ersten Mal beim City-Treff dabei, nahm's mit Humor. Er erlebte die Eröffnungsfeier als Gast – am Mittag hatte er allerdings noch die Brandschutzvorkehrungen der Verkaufsstände kontrolliert. „Ohne die Feuerwehr würde es dieses Fest nicht geben“, sagte Dollase – und verwies auf die vier Kameraden, die am Abend in einem Feuerwehrwagen am Rand des Stadtfests „Brandschutzwachdienst“ schoben.

Ihm gegenüber saß, das Funkgerät am Gürtel, Raphael Rojas vom Deutschen Roten Kreuz (DRK). Seine Mannschaft kooperiert beim City-Treff traditionell mit den Maltesern. „Eine schöne Gelegenheit, in Kontakt zu bleiben“, sei das. Am Abend seien insgesamt zehn Sanitäter im Einsatz. Mit bis zu 10 000 Besuchern kalkulieren die Retter.

Große Party-Konkurrenz für Winnenden

Und das trotz Party-Konkurrenz: Am Freitagabend wurde auch die Schowo in Schorndorf eröffnet – und Andrea Berg hatte mal wieder nach Großaspach eingeladen.

In Winnenden stimmte das städtische Blasorchester aufs Wochenende ein – während Giuliana Di Donna noch Freibier zapfte und an die Wartenden vor der Bühne verteilte. 43 Krüge voll, natürlich, bei der langersehnten 43. Auflage des City-Treffs.

Mit beherzten Holzhammer-Schlägen hat das „Winnender Mädle“ Giuliana Di Donna am Freitagabend den 43. City-Treff eingeläutet. Es war der erste Fassanstich auf dem Marktplatz seit 2019 – damals wurde der 42. und bis dato letzte Citytreff eröffnet. Nach den Corona-Ausfällen 2020 und 2021 war die Freude bei den Winnendern greifbar: Hunderte, nein, Tausende strömten in die Innenstadt, um zu feiern.

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„Dass wir heute wieder so zusammen sein können“, hatte Oberbürgermeister Hartmut

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