Winterbach

Winterbach: Warum die Ostlandstraße der bessere Standort für den Wertstoffhof ist

1/2
Wertstoffhof
Der Standort des Wertstoffhofs in der Remsstraße wird längst nicht als ideal angesehen. © ALEXANDRA PALMIZI
2/2
Wertstoffhof
Als Lösung für den Wertstoffhof Winterbach bietet sich ein Grundstück an der Ostlandstraße an. © ALEXANDRA PALMIZI

Elektrogeräte, Batterien, Karton, Papier, Metall, Energiesparlampen - das und mehr kann man im Recyclinghof der AWRM in Winterbach entsorgen. Freitagabends und samstagvormittags herrscht deswegen in der Remsstraße oft ein größerer Andrang mit einer Schlange von wartenden Autos vor dem Gelände. Als ideal hat die Gemeinde den Standort deswegen schon lange nicht mehr angesehen, da auch Wohngebäude in direkter Nachbarschaft stehen. Jetzt gibt es eine neue Lösung für den Wertstoffhof. Auslöser für den Umzug war dabei letztendlich auch der geplante Radschnellweg, der durch die Remsstraße führen soll.

Probleme mit Falschparkern

Für den Schnellweg, der Radlern auf der Achse zwischen Fellbach und Schorndorf eine zügige Durchfahrt ohne viele Hindernisse ermöglichen soll, müssen in der Remsstraße einige Parkplätze entfallen, darunter auch die am Wertstoffhof. Das heißt, es wird dann nicht mehr möglich sein, dort zu parken oder zu halten.

Weil es auch schon vorher über die Jahre immer wieder zu Problemen mit Falschparkern, Lärmbelästigung und einem vermüllten Umfeld kam, war laut Gemeindeverwaltung auch im Gemeinderat die einhellige Meinung, dass der Wertstoffhof an der Stelle keine Zukunft hat.

Bei der Suche nach einem Ersatzstandort hat sich dann ein Grundstück an der Ostlandstraße als Ideallösung herausgestellt. Es liegt östlich der Firma Pfisterer, wo die Ostlandstraße einen Knick nach Süden macht, vor dem Remsdamm mit dem Wehr des Hochwasserrückhaltebeckens. Bisher befindet sich dort eine freie Schotterfläche. Vor allem die gute Verkehrslage und die Nähe zum Gewerbegebiet ohne Wohnbebauung in der Nachbarschaft sprachen für diesen Standort.

Auf dem neuen Gelände ist dann laut Gemeinderatssitzungsvorlage Platz, um 13 Autos gleichzeitig abzustellen. Weitere Fahrzeuge können demnach vor der Einfahrt warten, ohne dafür die Ostlandstraße in Anspruch zu nehmen.

Die AWRM hat jetzt den Bauantrag für den neuen Wertstoffhof in der Ostlandstraße gestellt, der Gemeinderat einstimmig das Einvernehmen erteilt.

Der Zugang zur Rems bleibt an der Stelle für die Öffentlichkeit trotz Wertstoffhof erhalten, wie Bauamtsleiter Rainer Blessing auf Nachfrage unserer Zeitung sagt.

Als ökologischer Ausgleich sollen auf dem Gelände drei Laubbäume und eine Hainbuchenhecke gepflanzt werden. Das soll auch gleichzeitig für eine Art Sichtschutz zur benachbarten Firma Pfisterer sorgen.

Elektrogeräte, Batterien, Karton, Papier, Metall, Energiesparlampen - das und mehr kann man im Recyclinghof der AWRM in Winterbach entsorgen. Freitagabends und samstagvormittags herrscht deswegen in der Remsstraße oft ein größerer Andrang mit einer Schlange von wartenden Autos vor dem Gelände. Als ideal hat die Gemeinde den Standort deswegen schon lange nicht mehr angesehen, da auch Wohngebäude in direkter Nachbarschaft stehen. Jetzt gibt es eine neue Lösung für den Wertstoffhof. Auslöser

Alle Abos jederzeit kündbar:
ZVW+ MONATLICH
Erster Monat gratis, danach 6,99 €/mtl.
ZVW+ JÄHRLICH
Statt 83,88 € (Zwei Monate gratis)
ZVW+ JÄHRLICH mit ePaper
mit täglichem Zugriff zum ePaper