Neue Regierung

Magyar: Ungarn stoppt Austrittspläne aus Weltstrafgericht

Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag
Ungarn will Teil des Weltstrafgerichts bleiben. (Archivbild) © Peter Dejong

Budapest (dpa) - Ungarns neue Regierung zieht eigenen Angaben nach die Absicht zum Austritt des Landes aus dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) zurück. Das erklärte der neue Ministerpräsident Peter Magyar in einem Post auf der Plattform X. Weitere Details nannte er zunächst nicht. 

Das Gericht mit Sitz in Den Haag verfolgt seit 2002 schwerste Verbrechen wie Völkermord, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Zu den mehr als 100 Vertragsstaaten des IStGH