Berlin (dpa) - Bundeskanzler Friedrich Merz erhöht den Druck, um zu einer deutlichen Kürzung des billionenschweren EU-Haushaltsentwurfs für die Jahre 2028 bis 2034 zu kommen. Nach einem Treffen mit dem litauischen Ministerpräsidenten Mindaugas Sinkevičius in Berlin brachte er das Szenario ins Spiel, dass es zunächst zu gar keiner Einigung kommt. «Keinen neuen Finanzrahmen zu haben, ist für Deutschland die finanziell mit Abstand günstigste Lösung», sagte Merz.
Er fügte aber hinzu, dass