Energiekrise

Südkorea verhandelt über alternative Rohölrouten

Südkoreas Präsident Lee Jae Myung
Südkoreas Präsident Lee Jae Myung steht seit Beginn des Iran-Kriegs vor großen Herausforderungen. Die ostasiatische Volkswirtschaft ist stark von Energielieferungen aus Nahost abhängig. (Archivbild) © Jintak Han

Seoul (dpa) - Südkoreas Regierung hat angesichts der weitgehend blockierten Straße von Hormus ihre diplomatischen Anstrengungen zur Sicherung alternativer Ölrouten verstärkt. So werde man unter anderem Sondergesandte nach Saudi-Arabien, Oman und Algerien schicken, wie Südkoreas amtliche Nachrichtenagentur Yonhap berichtete. Zur Sicherung alternativer Transportwege sollen zudem fünf Öltanker unter koreanischer Flagge ins Rote Meer an die saudi-arabische Hafenstadt Yanbu verlegt werden.