Brüssel (dpa) - Wegen Verstößen gegen die Rechtsstaatlichkeit hat Ungarn den Anspruch auf EU-Hilfen in Milliardenhöhe verloren. Für die Freigabe des Geldes hätte das Land bis Ende 2025 Reformauflagen umsetzen müssen.
Bei den nicht mehr verfügbaren Mitteln handelt es sich nach Angaben der Europäischen Kommission um mehr als eine Milliarde Euro, die für Ungarn aus Programmen zur Förderung strukturschwacher Gebiete vorgesehen waren. Die ursprünglich für 2023 vorgesehenen Gelder waren