Paris (dpa) - Das Pariser Berufungsgericht entscheidet heute über Schuld und Strafe von Marine Le Pen – und stellt damit Weichen für die französische Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr. Denn die große Frage für Le Pens Rechtsnationale ist, ob die 57-Jährige nach dem Urteil im Verfahren um mögliche Scheinbeschäftigung überhaupt für die Wahl kandidieren kann. In erster Instanz hatte das Gericht ihr das sogenannte passive Wahlrecht mit sofortiger Wirkung auf fünf Jahre entzogen.
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