Geschichte

Anfang vom Ende der DDR? Der Flammentod des Oskar Brüsewitz

Pfarrer Oskar Brüsewitz beigesetzt
Einige Tage nach der Selbstverbrennung des Geistlichen zog seine Beisetzung Hunderte von Menschen an. (Archivbild) © picture-alliance

Zeitz (dpa) - Am Morgen des 18. August 1976 soll Oskar Brüsewitz noch einmal langstielige Rosen im Garten seines Pfarrhauses in Rippicha in Sachsen-Anhalt geschnitten und in einer Vase ins Treppenhaus gestellt haben. Dann bat er, so wurde es später kolportiert, seine Frau um ein besonders gutes Frühstück, ließ seine Tochter sein Lieblingslied auf dem Klavier spielen. Eine Stunde später fuhr der 47-jährige Pastor mit Plakaten gegen den SED-Staat vor die Michaeliskirche in Zeitz, übergoss sein

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