Berlin (dpa) - Ein Jahr nach der Bundestagswahl zieht das Bündnis Sahra Wagenknecht vor das Bundesverfassungsgericht, um doch noch ins Parlament zu kommen. Am 18. Februar soll der Antrag auf Neuauszählung aller Stimmen in Karlsruhe eingereicht werden. Wann und wie die höchsten deutschen Richter entscheiden, ist offen. Sollte das BSW aber Erfolg haben, könnte das ein politisches Beben auslösen: Am Ende könnte die Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz (CDU) ohne Mehrheit