Kraftwerke

Evonik-Chef Kullmann fordert Verschiebung des Kohleausstiegs

Kraftwerk Neurath
Die Vereinbarung zum Kohleausstieg in NRW wurde Ende 2022 getroffen. (Symbolbild) © Henning Kaiser

Essen (dpa) - Der Chef des Chemiekonzerns Evonik, Christian Kullmann, spricht sich dafür aus, den in Nordrhein-Westfalen geplanten Kohleausstieg zu verschieben. «Den Kohleausstieg 2030 sehe ich nicht. Wir haben nicht genug Gaskraftwerke, um die Versorgung zu sichern», sagte Kullmann der «Rheinischen Post». 

«Wir haben eine Netzinfrastruktur wie in Albanien, und es gibt weit und breit keinen bezahlbaren Wasserstoff.» Eine Verlängerung für die Kohle sei im Interesse der Industrie, sagte

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