Kulturstaatsminister

Weimer streicht Buchläden von Preisliste - und erntet Kritik

Buchhandlung "Rote Straße" in Göttingen
Der Deutsche Buchhandlungspreis würdigt die Rolle kleiner Buchläden. Doch diesmal widerspricht der Kulturstaatsminister in drei Fällen der Jury. © Stefan Rampfel

Berlin (dpa) - Kulturstaatsminister Wolfram Weimer trifft auf heftige Kritik mit seiner Entscheidung, drei Buchläden wegen Extremismusverdachts vom Deutschen Buchhandlungspreis auszuschließen. Beim Verfahren seien erhebliche Zweifel angebracht, erklärte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Der Grünen-Kulturpolitiker Sven Lehmann sagte der Deutschen Presse-Agentur, das Vorgehen atme «den Geist der politischen Willkür» und schüre ein «Klima der Vorzensur».

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