Berlin (dpa) - Kulturstaatsminister Wolfram Weimer trifft auf heftige Kritik mit seiner Entscheidung, drei Buchläden wegen Extremismusverdachts vom Deutschen Buchhandlungspreis auszuschließen. Beim Verfahren seien erhebliche Zweifel angebracht, erklärte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Der Grünen-Kulturpolitiker Sven Lehmann sagte der Deutschen Presse-Agentur, das Vorgehen atme «den Geist der politischen Willkür» und schüre ein «Klima der Vorzensur».
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