Berlin (dpa) - In einer bewegenden Rede vor dem Bundestag hat die Holocaust-Überlebende Tova Friedman zur konsequenten Bekämpfung von Hass und Antisemitismus aufgerufen. Diese Seuche müsse sehr ernst genommen werden, mahnte die 87-Jährige, die als Kind in das Vernichtungslager Auschwitz verschleppt worden war.
Friedman würdigte die deutschen Bemühungen, aus der Geschichte zu lernen - aber das scheine leider nicht auszureichen. «Neutralität im Angesicht des Hasses ist keine Neutralität