Gemeinsames Gedenken

Versöhnungsmarsch erinnert an Opfer der Vertreibung

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76. Sudetendeutscher Tag in Tschechien - Pohorelice
Der Versöhnungsmarsch folgt in umgekehrter Reihenfolge dem Brünner Todesmarsch, bei dem rund 27.000 Deutsche nach dem Zweiten Weltkrieg aus Brünn vertrieben wurden. © Uhlíø Patrik
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76. Sudetendeutscher Tag in Tschechien - Pohorelice
Alexander Dobrindt (CSU, r), Bundesinnenminister, macht selbst ein Handyfoto vom Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe, Bernd Posselt (M), und Teilnehmerinnen bei einem Gedenken an die Opfer der Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg im tschechischen Pohorelice bei Brünn (Brno). © Michael Heitmann
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76. Sudetendeutscher Tag in Tschechien - Pohorelice
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt redet mit einem tschechischen Teilnehmer des Versöhnungsmarschs von Pohorelice nach Brünn (Brno). © Michael Heitmann
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76. Sudetendeutscher Tag in Tschechien - Versöhnungsmarsch
Rund tausend Menschen versammeln sich am Ort eines Massengrabs vor Beginn des Versöhnungsmarschs. © Michael Heitmann
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76. Sudetendeutscher Tag in Tschechien - Versöhnungsmarsch
Gegendemonstranten protestieren gegen den Versöhnungsmarsch. Die Polizei war mit einem Anti-Konflikt-Team im Einsatz. © Michael Heitmann

Pohorelice (dpa) - Deutsche und Tschechen haben gemeinsam der Opfer der Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg gedacht. Rund 1.300 Menschen nahmen nach Angaben der Veranstalter an einem Versöhnungsmarsch teil, der am Ort eines Massengrabs in Pohorelice, rund 25 Kilometer südlich von Brünn (Brno) begann. «Die Gräber, an denen wir heute symbolisch stehen, sind Zeugen tiefen Leids», sagte der aus Deutschland angereiste Bundesinnenminister Alexander Dobrindt.

Der CSU-Politiker lobte die