Chemieindustrie

Wagnis in China - BASF investiert Milliarden in neues Werk

BASF - Hauptversammlung
Markus Kamieth war Asien-Chef der BASF, bevor er 2024 zum neuen Vorstandsvorsitzenden des Konzerns wurde und Martin Brudermüller ablöste. (Archivbild) © Uwe Anspach

Ludwigshafen (dpa) - Der BASF-Konzern wird seinen neuen Verbundstandort im chinesischen Zhanjiang im ersten Quartal des Jahres offiziell eröffnen – als Industriestandort mit miteinander verbundenen Produktionsanlagen, Logistik und Stoffströmen. Mit rund 8,7 Milliarden Euro ist das Werk das bislang größte Einzelinvestitionsprojekt des Unternehmens. Kritiker warnen, BASF mache sich nach teuren Abschreibungen in Russland wegen des Ukraine-Kriegs erneut abhängig von einer autokratischen Führung.