Mainz (dpa) - Um die Wasserqualität in den Bädern des antiken Pompeji war es nach jüngsten Erkenntnissen nicht sonderlich gut bestellt - zumindest in der frühen Phase der Stadt. Bis kurz vor Christi Geburt stammte das Badewasser aus Brunnen, musste aufwendig mit Hilfe von Sklaven nach oben befördert werden und wurde darum vergleichsweise selten erneuert. Das besserte sich erst im späten 1. Jahrhundert vor Christus, wie ein Forschungsteam um Gül Sürmelihindi von der Universität Mainz im