Berlin (dpa) - Regisseur Wim Wenders (80), Jurypräsident der Berlinale, sieht das Kino als Gegengewicht zur Politik. «Wir müssen uns aus der Politik heraushalten», sagte Wenders («Perfect Days», «Paris Texas») zum Start der Berlinale. Denn wenn das Kino Filme machte, die dezidiert politisch seien, «begeben wir uns auf das Feld der Politik - doch wir sind das Gegengewicht zur Politik».
Er führte aus: «Wir müssen die Arbeit der Menschen machen und nicht die Arbeit der Politiker».