Tokio (dpa) - Japans Monarchie geht der Nachwuchs aus. Das Problem: Nur männliche Nachfahren der männlichen Familienlinie des Kaisers dürfen auf den Thron. Nun will die Regierung der erzkonservativen Ministerpräsidentin Sanae Takaichi mit einer Revision des Kaiserhausgesetzes den Weg dafür ebnen, männliche Mitglieder ehemaliger Seitenlinien - die nach dem Zweiten Weltkrieg ihren Status verloren hatten und zu Privatpersonen geworden waren - wieder in die Kaiserfamilie aufzunehmen. Kritiker