Philosophie

Michel Foucault wird 100: Warum er wieder wichtig ist

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Michel Foucault
Der französische Philosoph Michel Foucault (1926–1984) beschäftigte sich mit Macht, Überwachung und gesellschaftlichen Normen. © Alexis Duclos
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Illustration Tastatur
Michel Foucaults Gedanken zu Überwachung und Kontrolle sind im digitalen Zeitalter aktueller denn je. © Sebastian Gollnow

Paris (dpa) - Man sieht ihn nicht, aber er ist überall: in der Kamera über dem Supermarktregal, im Fitness-Tracker am Handgelenk. Ein unsichtbarer Blick, über den Michel Foucault, einer der bedeutendsten Philosophen des 20. Jahrhunderts, schon vor Jahrzehnten nachdachte.

Foucault, 1926 im westfranzösischen Poitiers geboren und am 25. Juni 1984 im Alter von 57 Jahren in Paris an den Folgen einer HIV-Infektion gestorben, untersuchte, wie Vorstellungen von Wahrheit, Normalität, Sexualität

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