Berlin (dpa) - Wolfram Weimer ist ein kultivierter Mensch. Wer ihm gegenüber sitzt, bekommt das wohlige Gefühl, im Zentrum seiner ungeteilten Aufmerksamkeit zu weilen. Der frühere Journalist und Verleger mit Einser-Abitur und Doktortitel bewegt sich rhetorisch geschmeidig in einer intellektuellen Welt zwischen Friedrich Schiller und Jürgen Habermas. Er setzt große Themen, darunter die Filmförderung oder eine Abgabe für Internetkonzerne.
Und doch ist der Staatsminister