Streit um Buchhandlungspreis

Weimer verteidigt Vorgehen bei Buchhandlungspreis-Streichung

Wolfram Weimer
Für sein Vorgehen bekommt Kulturstaatsminister Wolfram Weimer viel Kritik. (Archivfoto) © Bernd von Jutrczenka

Berlin (dpa) - Nach der Streichung dreier linker Buchläden von der Nominierungsliste für den Deutschen Buchhandlungspreis hat Kulturstaatsminister Wolfram Weimer die umstrittene Anwendung des sogenannten Haber-Verfahrens verteidigt. Gemeint ist damit eine 2004 verfügte und später nach Emily Haber - einer Staatssekretärin im Bundesinnenministerium - benannte Überprüfung staatlich geförderter Projekte durch den Verfassungsschutz. «Das Verfahren ist in den vergangenen Jahren hunderte Male von