Tinder, Bumble, Grindr und Co

KI-Ära: Wie unmenschlich sind Dating-Apps?

Dating-App Tinder auf einem Smartphone
Das berühmte Swipen: die Dating-App Tinder auf einem Smartphone. (Archivbild) © Sina Schuldt

Los Angeles/Berlin (dpa) - Partnersuche als Naturwissenschaft? Ausgerechnet Chemie («Chemistry») nennt Tinder eine neue KI-gestützte Funktion in einigen Ländern gegen sogenannte Dating-Fatigue. Nutzende bekommen täglich «eine kuratierte Empfehlung», statt sich «endlos durch Profile zu liken».

«Wir nutzen KI, um relevantere Verbindungen herzustellen», sagt Spencer Rascoff, CEO der Match Group, zu der Tinder gehört. Auch in der schwulen App Grindr, die einst das GPS-basierte Dating