Fall Liana

16-Jährige vor Zug gestoßen – Beschuldigter muss in Klinik

Sicherungsverfahren nach tödlichem Vorfall in Friedland
Der Beschuldigte im Fall Liana kommt in eine psychiatrische Klinik. © Swen Pförtner

Göttingen (dpa) - Ihre Mutter hatte ihr eingebläut, sich nicht in Gefahr zu bringen: Das half der 16-jährigen Liana aber nicht, als sie im August 2025 am Bahnhof im niedersächsischen Friedland völlig wehrlos von hinten vor einen Güterzug geschubst wurde und starb. Gestoßen hat die Jugendliche aus Thüringen nach Überzeugung des Landgerichts Göttingen ein 31-jähriger Mann. Für ihn wurde wegen Schuldunfähigkeit die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet.

Mutter