Fußball-Europameisterschaft

Fake-Maskottchen: «Aktion war investigativer Journalismus»

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Prozess gegen Influencer wegen gefälschtem Maskottchen-Kostüm
YouTuber Marvin Wildhage verteidigte die Aktion vor Gericht: Er habe Missstände öffentlich machen wollen. © Malin Wunderlich
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EM-Maskottchen
Das offizielle EM-Maskottchen im Einsatz. (Archivbild) © Friso Gentsch
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Gefälschtes EM-Maskottchen-Kostüm
Mit diesem sehr echt aussehenden Kostüm hatte der Youtuber es beim EM-Eröffnungsspiel bis auf das Spielfeld geschafft. (Archivbild) © Britta Schultejans

München (dpa) - YouTuber Marvin Wildhage, der sich als falsches EM-Maskottchen beim Eröffnungsspiel in München bis zum Spielfeld geschmuggelt hatte, hat seine Aktion vor Gericht als investigativen Journalismus verteidigt. «Ich sehe es als meine Aufgabe, auf Missstände aufmerksam zu machen, sie in die Öffentlichkeit zu tragen», sagte er zu Beginn seines Prozesses vor dem Amtsgericht München. Der 29-Jährige ist wegen Urkundenfälschung und Erschleichen von Leistungen angeklagt. 

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