1.200 Polizisten im Einsatz

Großrazzia gegen «Hells Angels» mischt Rocker-Szene auf

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1.200 Polizisten bei Razzia gegen "Hells Angels" im Einsatz
Auch wenn das «Chapter» in Leverkusen im Fokus stand, durchsuchten die Beamten Wohnungen und Geschäftsräumen von Vereinsmitgliedern und Unterstützern in ganz NRW. © Christoph Reichwein
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1.200 Polizisten bei Razzia gegen "Hells Angels" im Einsatz
Für die Polizei ist klar, dass der «Hells Angels Motorcycle Club» (HAMC) Leverkusen nicht wegen der Liebe zu PS-starken Zweirädern gegründet wurde: © Henning Kaiser
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1.200 Polizisten bei Razzia gegen "Hells Angels" im Einsatz
Wem die Maschinen gehören, muss laut Reul noch geklärt werden. © Henning Kaiser
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1.200 Polizisten bei Razzia gegen «Hells Angels» im Einsatz
Auch dieses Auto wurde beschlagnahmt. © Gianni Gattus

Düsseldorf (dpa) - Auch wenn die «Hells Angels» oft nachtaktiv sind, wurden die meisten am Dienstag wohl unsanft aus dem Schlaf geholt: Um 4 Uhr morgens schlug die Polizei in NRW zeitgleich an 56 Adressen in 28 Städten zu. 1.200 Beamte stürmten Wohnungen, Lagerhallen und eine Werkstatt. Die Ermittler nahmen den Präsidenten (46) des noch jungen «Hells Angels»-Ablegers Leverkusen fest. Der Club wurde verboten, sein Vermögen beschlagnahmt - insgesamt sollen es bis zu 2,5 Millionen Euro