Schräge Segnungen

In Spanien wird sogar eine Schnecke gesegnet

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Tiersegnung in Madrid
Die Tradition der katholischen Tiersegnung geht auf das Mittelalter zurück. Früher ließen die Bauern ihr Vieh segnen, heute sind es vor allem Städter, die ihre Lieblinge immer an einem 17. Januar, dem Fest von San Antón, dem Schutzeiligen der Tiere, zur Kirche tragen. © Manu Fernandez
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Tiersegnung in Madrid
Vor allem Hunde und Katzen werden von ihren Haltern zur Segnung vor der Kirche San Antón in Madrid gebracht. © Manu Fernandez

Madrid (dpa) - Während Hobbygärtner gefräßige Schnecken gerne mal zum Teufel wünschen, ist in Madrid jetzt ein Exemplar von einem katholischen Priester gesegnet worden. Das Weichtier saß dabei wohlbehütet in einem Marmeladenglas mit einem Salatblatt und wurde vor der Kirche San Antón in Madrid mit etwas Weihwasser beträufelt. 

Die kuriose Zeremonie, bei der immer am 17. Januar Tausende Haustiere aller Art bei dem Fest zu Ehren des Schutzheiligen der Tiere, San Antón, gesegnet werden,