Härtere Strafen

Kabinett stuft K.o.-Tropfen bei Vergewaltigung wie Waffe ein

Zwei Gläser stehen unbeaufsichtigt auf einem Tisch im Club
Wer einen anderen Menschen mit k.o.-Tropfen wehrlos macht, um sexuelle Handlungen an ihm vorzunehmen, soll nach dem Willen der Bundesregierung grundsätzlich härter bestraft werden. (Symbolbild) © Jens Kalaene

Berlin (dpa) - Die Bundesregierung will für den Einsatz sogenannter K.o.-Tropfen höhere Strafen. Wer die gefährlichen Mittel für eine Vergewaltigung oder einen Raub einsetzt, soll laut einem Entwurf, den das Kabinett jetzt beschlossen hat, künftig mit mindestens fünf Jahren Freiheitsstrafe rechnen. Dazu sollen K.o.-Tropfen rechtlich so eingestuft werden wie eine Waffe oder ein gefährliches Werkzeug. Wer diese bei einer Vergewaltigung verwendet, für den gilt jetzt schon eine Mindeststrafe von