Tiere

Kolumbien will Flusspferde von Drogenbaron Escobar keulen

Invasive große Tiere in Seen: Jede zweite Art macht Probleme
Die Flusspferde in Kolumbien pflanzen sich kräftig fort. (Archivbild) © Fernando Vergara

Bogotá (dpa) - Nach jahrelangen Diskussionen um das Schicksal der Flusspferde von Drogenbaron Pablo Escobar will die kolumbianische Regierung die Population der invasiven Art in dem südamerikanischen Land deutlich reduzieren. Zunächst sollten etwa 80 Exemplare gekeult werden, kündigte Umweltministerin Irene Vélez Torres an. Alle Bemühungen, die Tiere in Zoos oder Wildparks etwa in Mexiko, Indien oder den Philippinen unterzubringen, seien bislang gescheitert. Das Ministerium arbeite aber