Gefährlicher Parasit

Nach Tod durch «hirnfressende Amöbe»: Mexiko sperrt Seen

Pyramide von Kukulcán
Yucatán ist ein beliebtes Reiseziel - auch für deutsche Touristen. (Archivbild) © Denis Düttmann

Mérida (dpa) - Nach dem Tod eines Mannes in Mexiko durch eine seltene Infektion mit der sogenannten hirnfressenden Amöbe haben die Behörden im Bundesstaat Yucatán sechs künstlich angelegte Seen gesperrt. In sechs von neun untersuchten Gewässern der Stadt Mérida wurden Einzeller der Gattung Naegleria nachgewiesen, zu der auch der hochgefährliche Parasit Naegleria fowleri gehört, teilte Yucatáns Gesundheitsminister Alberto Alcocer mit.

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