Madrid (dpa) - Der ahnungslose Besucher kann in Spanien schnell in die Klischeefalle tappen. Kaum ein Tag vergeht, an dem die Medien nicht über eine Frau berichten, die vom Partner oder Ex-Partner getötet wurde. Es wird über neue und alte Fälle, Prozesse, Beerdigungen sowie über die Proteste empörter Angehöriger, Freunde und Nachbarn - oft ganzer Gemeinden - breit informiert. «Typisch Macho-Land! Hier ist es ja brandgefährlich für Frauen!», mag da manch ein deutscher Tourist