Ausstellung „Kopfbilder“ von Aaron Antes in Waiblingen
Waiblingen. „Kopfbilder - was können wir wahrnehmen?“ – so heißt die Ausstellung von Aaron Antes im Kulturhaus Schwanen. Die Vernissage mit dem Künstler findet am Freitag, 16. Januar, um 19 Uhr, statt. Der Eintritt ist frei.
Ab Mitte Januar verwandelt sich das 1. Obergeschoss des Kulturhauses Schwanen in einen Raum intensiver Wahrnehmung. Mit der Ausstellung „Kopfbilder – was können wir wahrnehmen?“ zeigt der in Karlsruhe geborene Maler und Bildhauer Aaron Antes erstmals in Waiblingen eine größere Einzelausstellung. Seine Werke bewegen sich zwischen Malerei und Skulptur und öffnen ein Spannungsfeld, das Fragen nach Identität, Erinnerung und gesellschaftlicher Verantwortung aufruft.
Im Zentrum seiner Arbeit steht der Kopf – als Ort des Denkens, Fühlens und Erinnerns. Durch Verfremdungen, Brüche und spielerische Überzeichnungen entstehen Bilder, die Betrachter und Betrachterinnen nicht nur anschauen, sondern in ein Nachdenken hineinziehen. Fast jedes Werk trägt ein eigenes Thema in sich – Zerstörung, Entwicklung, Angst vor der eigenen Freiheit. Besonders eindrucksvoll ist Antes’ Auseinandersetzung mit Symbolen, die durch die Geschichte belastet sind: Verfremdete Hakenkreuze, kaum mehr erkennbar, fordern dazu auf, über neue Erscheinungsformen alten Gedankenguts nachzudenken. Die Ausstellung positioniert sich damit klar gegen menschenverachtende Ideologien und lädt zum Dialog ein.
Aaron Antes, gelernter Schreiner, Musiker und Autodidakt in der Bildhauerei, hat sich in den vergangenen Jahren mit über 150 Arbeiten einen markanten künstlerischen Ausdruck erarbeitet. Seine Werke entstehen oft auf dünnem Pappelsperrholz oder in Holzskulpturen, deren Oberflächen die Spuren des Werkzeugs sichtbar tragen.
Geöffnet ist die Ausstellung bis Samstag, 14. Februar, zu den regulären Öffnungszeiten des Hauses: Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr und Samstag von 17 bis 22 Uhr, bei Veranstaltungen ist sie auch abends geöffnet.

