Schorndorf

Jazzclub startet mit Doppelprogramm

Am Freitag, 18. September sind Netzer zu Gast. Eine Band, die sich zwischen elektronischer Clubmusik, Jazz, Groove und improvisi
Am Freitag, 18. September sind Netzer zu Gast. Eine Band, die sich zwischen elektronischer Clubmusik, Jazz, Groove und improvisierter Livekunst bewegt. © Wolf-Peter Steinheisser

Schorndorf. Die Sommerpause ist vorbei: Der Jazzclub Session 88 startet am Freitag, 18. September, und Samstag, 19. September, gleich mit zwei Veranstaltungen in ein volles Wochenende. Den Auftakt macht am Freitag um 20.30 Uhr die Band Netzer. Das Trio verbindet elektronische Clubmusik, Jazz, Groove und improvisierte Livekunst und setzt dabei auf handgemachte Energie statt programmierter Beats. Gitarrist Markus Birkle arbeitet mit Effekten und Loops, Mr. Bodenseh liefert an Kontrabass und Moog das Fundament, Schlagzeuger Oli Rubow kombiniert akustisches Spiel mit elektronischer Beat-Ästhetik. Der Abend ist als Live-Erlebnis jenseits klassischer Konzertformen angekündigt.

Am Samstag beteiligt sich der Jazzclub an der Schorndorfer Kunstnacht und verwandelt sich von 18 bis 24 Uhr in einen Raum aus Bild, Klang und Begegnung. Im Mittelpunkt stehen Videoarbeiten der Adelberger Künstlerin Britta Ischka, die als großformatige Projektionen in Loops durch den Club laufen. Ergänzend werden Werke von Renate Busse, Christiane Steiner und Alex Schenk gezeigt.

Für den musikalischen Puls sorgen zwischen 20 und 23 Uhr stündlich Live-Sets. Percussionist Max Gerwien verbindet improvisierte Musik mit den Projektionen. Eine klassische Bestuhlung gibt es nicht, dafür eine geöffnete Jazzbar; für Getränke, Suppe und Vesper ist gesorgt. Karten für Netzer gibt es im Vorverkauf im Café de Ville in Schorndorf, per E-Mail an tickets@jazzclub-session88.de oder an der Abendkasse.