Mit Rucksack durchs Königreich Mustang
WINNENDEN. Der Deutsche Alpenverein, Sektion Schorndorf mit der Bezirksgruppe Backnang, lädt Bergfreunde zu einer besonderen Bilderreise in die Himalaya-Region ein. Am Mittwoch, 25. Februar, berichtet Irene Baum an der Volkshochschule Winnenden von einer Zelttrekkingtour durch das alte Königreich Mustang. Beginn des Vortrags ist um 18.30 Uhr, der Eintritt kostet an der Abendkasse 10 Euro.
Mustang gilt seit Langem als Sehnsuchtsziel vieler Bergwanderer. Das ehemals autonome Königreich an der Grenze zu Tibet war bis 1992 für ausländische Besucher komplett geschlossen. Bis heute hat die abgelegene Region ihre mittelalterlich anmutende Atmosphäre weitgehend bewahrt. Karge Hochplateaus, tief eingeschnittene Täler und beeindruckende Felsformationen prägen die Landschaft. Hinzu kommen jahrhundertealte Klöster und Dörfer, in denen tibetische Kultur und Traditionen lebendig geblieben sind.
Nach einem kurzen Streifzug durch die wechselvolle Geschichte Mustangs nimmt Baum das Publikum mit auf ihre eigene Tour in der Damodar-Kund-Region. Mit Rucksack und Zelt war sie mehrere Wochen abseits touristischer Hauptrouten unterwegs. Dabei überquerte sie auch den etwa 6000 Meter hoch gelegenen Saribung-Pass. In ihrem Vortrag schildert sie die Anstrengungen des Aufstiegs, das Leben im Zeltlager und den Alltag im Begleitteam, aber auch die stillen Momente in der Weite der Hochgebirgslandschaft.
Anschauliche Bilder lassen die Zuschauer an dem Abenteuer teilhaben: von farbigen Gebetsfahnen im Wind über einsame Hochpässe bis hin zu Begegnungen mit den Menschen vor Ort. Der Abend richtet sich nicht nur an erfahrene Bergsteigerinnen und Bergsteiger, sondern an alle, die sich für ferne Regionen, Kultur und Natur im Himalaya interessieren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

