Weinstadt

Tag des offenen Denkmals - alte Häuser, neue Perspektiven

Das restaurierte Weingärtnerhaus in der Schönbühlstraße 20 in Beutelsbach ist Station beim Tag des offenen Denkmals.
Das restaurierte Weingärtnerhaus in der Schönbühlstraße 20 in Beutelsbach ist Station beim Tag des offenen Denkmals. © Bernd Breyvogel

Weinstadt. Alte Mauern, historische Balken und jede Menge Geschichten: Zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September, lädt die Stadt Weinstadt zu einem Rundgang durch Beutelsbach ein. Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Ratsgasse 6 in Beutelsbach, die Teilnahme ist kostenlos. Unter der Leitung von Bernd Breyvogel stehen drei Gebäude im Mittelpunkt, die beispielhaft zeigen, wie historische Bausubstanz erhalten und zugleich zeitgemäß genutzt werden kann.

Der Tag des offenen Denkmals steht in diesem Jahr unter dem Motto „Netzwerke. Denkmal und Infrastruktur". Passend dazu führt der rund zweistündige Rundgang ab 14 Uhr zu drei ganz unterschiedlichen Baudenkmalen: zur Scheune in der Ratsgasse 6 aus dem Jahr 1634, zum Fachwerkhaus in der Schönbühlstraße 8, dessen älteste Teile auf die Jahre 1580 beziehungsweise 1660 zurückgehen, sowie zum Weingärtnerhaus in der Schönbühlstraße 20 aus dem Jahr 1687.

Bei zwei Stationen öffnen die Eigentümer Teile ihrer Häuser und geben Einblicke in die Sanierungsarbeiten. In der Ratsgasse 6 steht Friedrich Dippon vom Holzbau Dippon für Fragen zur Verfügung. In der Schönbühlstraße 20 berichten Christiane Wegner-Klafszky und Christian Klafszky, die dort die Kunstschule „Kunst und Keramik" betreiben, von ihren Erfahrungen mit dem historischen Gebäude.

Die Führung ist zugleich Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „SchauMal – DenkMal. Die Sanierung historischer Häuser in Weinstadt" im Württemberg-Haus Beutelsbach.