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Black Friday & Cyber Monday 2022: Gute Angebote? Worauf Sie beim Shoppen achten müssen

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Symbolfoto. © Pixabay/Lorena Mulet

Blitzangebote, sensationelle Schnäppchen, große Rabatte: Am Black Friday und Cyber Monday locken viele Händler mit günstigen Angeboten. Doch die Verbraucherzentrale warnt: Nicht jeder Rabatt ist auch tatsächlich so hoch, wie er scheint. Außerdem tummeln sich unter den Anbietern auch viele schwarze Schafe. Worauf sollten Verbraucher achten? Und woran erkennt man Fake-Shops?

Was sind Black Friday und Cyber Monday?

Der sogenannte Black Friday kommt aus den USA. Dort findet er am Freitag nach dem Erntedankfest (Thanksgiving) statt, das auf den vierten Donnerstag im November fällt. Viele Amerikaner nutzen den Freitag nach dem Erntedankfest als Brückentag, um ihre Weihnachts-Einkäufe zu tätigen. Händler locken an diesem Tag mit besonders günstigen Angeboten.   

Der Cyber Monday ist eine Rabattaktion bei Online-Shops. Er folgt drei Tage nach dem Black Friday und beginnt am Montag nach dem Erntedankfest. In Deutschland gibt es den Black Friday seit ungefähr 2013.

Wann sind Black Friday und Cyber Monday 2022?

In Deutschland ist der Black Friday in diesem Jahr am 25. November. Der Cyber Monday findet am 28.11.2022 statt. Viele Händler bieten jedoch statt der zwei Tage oft eine ganze Woche lang Schnäppchen an.

Bei welchen Produkten lohnt es sich, auf den Black Friday und Cyber Monday zu warten?

Wer größere Anschaffungen plant, für den lohnt es sich, bis zum Black Friday oder Cyber Monday zu warten. Ob man tatsächlich Schnäppchen macht, hängt laut Website des Verbraucherportals chip.de von der Produktkategorie ab. Bei Elektronik-Geräten, wie zum Beispiel Fernsehern, Spielekonsolen oder anderen Elektronik-Geräten sind satte Rabatte möglich.

Pech hat man hingegen bei neuen Smartphones von Samsung und Apple. Diese bieten in der Regel keine Rabatte auf ihre neuesten Modelle. Bei älteren Modellen könnte sich hingegen ein Kauf am Black Friday oder Cyber Monday lohnen.

Bei Küchengeräten und Spielzeugen lohnt es sich, mit dem Einkauf noch eine Weile zu warten. Zum Weihnachtsgeschäft im Dezember senken viele Händler noch einmal ihre Preise.

Worauf sollte man am Black Friday und Cyber Monday achten?

Wer bei seinen Einkäufen nach Plan vorgeht, kann durchaus Geld sparen.

  • chip.de rät auf seiner Website dazu, eine Liste mit Dingen zu schreiben, die man tatsächlich braucht oder kaufen möchte. Halten Sie sich an Ihre Liste, denn Rabattaktionen verleiten häufig zu unnötigen Anschaffungen.
  • Weihnachtsgeschenke am Black Friday oder Cyber Monday anzuschaffen, kann sich laut chip.de durchaus lohnen. Diese benötigen Sie in der Regel sowieso und können sich den Stress im Dezember ersparen.
  • Vor und während des Black Friday oder Cyber Monday sollten Sie die Preise vergleichen, so chip.de. Nicht überall, wo mit Sonderangeboten geworben wird, sind auch tatsächlich welche zu holen. Einige Online-Shops setzten laut chip.de kurz vor den Events die Preise rauf. Am Black Friday oder Cyber Monday werben sie dann mit scheinbar hohen Rabatten. Ein Preisvergleich mit zwei verschiedenen Suchmaschinen oder über Vergleichsportale kann sich eher lohnen, als die Sonderangebote.
  • Lassen Sie sich bei der riesigen Anzahl an Schnäppchen oder ablaufenden Beständen nicht unter Kaufdruck setzen. Dabei handeltes sich häufig nur um Marketing-Strategien, weiß die Verbrauchrzentrale. Viele Händler ändern ihre Angebote und Preise demnach häufig mehrmals am Tag. Viele Angeboten beruhen zudem auf einem Vergleich mit einer unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers (UVP). Tatsächlich verlangt jedoch kaum ein Händler „die als Mondpreise in Verruf gekommenen UVP“, so die Verbraucherzentrale.

Vorsicht vor Fake-Shops und besonders günstigen Angeboten

Bei besonders hohen Preisnachlässen sollten Sie stutzig werden, mahnt die Verbraucherzentrale. Fake-Shops sind häufig auf den ersten Blick schwer zu erkennen. Über den Fakeshop-Finder der Verbraucherzentrale können sie prüfen, ob es sich um einen seriösen Händler handelt oder nicht.

Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass gerade auf dem Marketplace von Amazon dubiose Händler seit Jahren Produkte zu Traumpreisen anbieten. In der Vergangenheit seien mehrfach Fake-Angebote aufgefallen, bei denen Amazon-Kundinnen und Kunden per Vorkasse bezahlen sollten. Die Ware kam aber nie an. Bei der Bezahlmethode sollten sie daher darauf achten, die Ware per Rechnung oder per Lastschrift zu bezahlen.

Machen Sie von ihrem Widerrufsrecht gebrauch

Sie haben ein Produkt gekauft, was sich im Nachhinein doch nicht als so günstig herausgestellt hat? Bei einem Online-Kauf haben Sie laut Verbraucherzentrale in der Regel 14 Tage nach Lieferung die Möglichkeit, das Produkt ohne Angabe von Gründen zurückzuschicken. Hier sollten Sie jedoch auf eventuell anfallende Rücksendekosten achten und diese vor dem Kauf prüfen.