Rems-Murr-Kreis

Corona-Krise: Jeder dritte Mitarbeiter im Rems-Murr-Kreis ist von Kurzarbeit bedroht

jobcenterkaeferle
Christine Käferle leitet seit einem Jahr die Agentur für Arbeit in Waiblingen als Chefin von rund 150 Mitarbeitern. Foto: Habermann © Gabriel Habermann

Mehr als jeder dritte Beschäftigte im Rems-Murr-Kreis ist von Kurzarbeit bedroht. Die Agentur für Arbeit erwartet bis zu 54 000 Kurzarbeiter bei rund 151 400 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Im April hat die Corona-Pandemie erste Spuren auf dem Arbeitsmarkt hinterlassen. Die Arbeitslosigkeit wird weiter steigen und die Chancen auf einen neuen Job sinken, erwartet Christine Käferle, die Leiterin der Agentur für Arbeit Waiblingen. Es handelt sich um eine einzigartige Situation auf dem Arbeitsmarkt, vor allem was die Kurzarbeit angeht. Die Fragen stellte unser Redaktionsmitglied Martin Winterling.

Frau Käferle, Haben Sie die April-Zahlen für den Arbeitsmarkt erschreckt?

Christine Käferle: Nein, aufgrund der Entwicklung der letzten Wochen war mit einer Zunahme der Arbeitslosen zu rechnen. Interne Auswertungen haben uns schon früh auf die kommende Entwicklung hingewiesen.

Wird es noch schlimmer kommen?

Die Unsicherheit über den Fortgang der Corona-Pandemie und den Erfolg der Eindämmungsmaßnahmen ist groß. Alle Tendenzen deuten jedoch darauf hin, dass die Zahl der Arbeitslosen weiter steigen und die Zahl der zu besetzenden Stellen sich weiter verringern werden. Es kommt dabei auch auf die Unternehmen in der Region an, inwieweit diese mit Kurzarbeitergeld und anderen staatlichen Hilfen ihre Beschäftigten halten können und inwieweit sie abhängig von Lieferungen aus dem Ausland sind und die Lieferketten gehalten werden können.

Welche Branchen sind von Kurzarbeit und Stellenabbau besonders betroffen?

Besonders betroffen in der jetzigen Situation sind Gastronomie, Tourismus, Kultur, Unterhaltung, Bildung, Handel, aber nicht Lebensmittel, Messebau und Berufe der Körperpflege wie zum Beispiel Kosmetikgeschäfte, aber auch Industriebetriebe. Auch das Handwerk ist in einigen Bereichen durch die Pandemie eingeschränkt wie zum Beispiel Bäckereien und Metzgereien. Diesen Handwerksbetrieben fehlen Veranstaltungen wie Stadtfeste und andere Events mit Catering-Aufträgen, durch die sie bisher hohe Einnahmen hatten. Auch die Pflicht zur Schließung von Cafébereichen lässt weniger Kunden zu. Die Kunden besorgen ihre Brot- und Backwaren gegebenenfalls eher beim Supermarkt oder Discounter.

Gibt es auch Branchen, in denen die Corona-Krise keine Spuren hinterlässt und die sogar neu einstellen?

Systemrelevante Bereiche wie Pflege, Medizin, Supermärkte und Discounter, Landwirtschaft und der Öffentliche Dienst, darunter die Polizei, Feuerwehr, Arbeitsagenturen und Jobcenter, sind von Kurzarbeit nicht betroffen. Teilweise fehlen aber bisher genutzte Arbeitskräfte, zum Beispiel Erntehelfer aus Osteuropa, da diese aufgrund der Pandemie nicht mehr einreisen dürfen beziehungsweise nur unter bestimmten Bedingungen und in geringer Anzahl. Auch in einigen Bereichen des Handwerks zum Beispiel Garten- und Landschaftsbau, Gas-Wasserinstallateur oder Elektriker ist Kurzarbeit kaum ein Thema.

Wie viele offene Stellen werden angeboten und wo kann man kurzfristig Jobs finden?

Im Statistikmonat April wurden der Agentur 316 Stellen gemeldet, das waren 559 weniger als im Vormonat. Schwerpunktmäßig kommen die zu besetzenden Stellen aus den Bereichen Baugewerbe, also dem Tiefbau und der Bauvorbereitung, Einzelhandel, öffentlicher Dienst und Gesundheits- und Sozialwesen. Nach Aussage der Teamleiterin des Arbeitgeberservice Frau Bartelt handelt es sich überwiegend um Stellen auf Fachkräfteniveau.

Dürfen Kurzarbeiter eigentlich auf 450-Euro-Basis jobben, zum Beispiel in der Landwirtschaft aushelfen, im Discounter Regale auffüllen oder Essen ausliefern?

Wenn die Nebentätigkeit schon vor Beginn der Kurzarbeit durchgeführt wurde, ergeben sich keine Auswirkungen, erfolgt also keine Anrechnung auf das Kurzarbeitergeld. Nehmen Beschäftigte während des Bezugs von Kurzarbeitergeld eine Nebentätigkeit auf, wird das daraus erzielte Entgelt auf das Kurzarbeitergeld angerechnet, denn es liegt eine Erhöhung des tatsächlichen erzielten Entgelts vor. Wird nach Eintritt von Kurzarbeit eine geringfügige Nebentätigkeit in einem systemrelevanten Bereich aufgenommen, wird das Entgelt daraus nicht auf das Kurzarbeitergeld angerechnet, die Nebentätigkeit ist versicherungsfrei.

Und wenn es über 450 Euro hinausgeht?

Bei mehr als geringfügigen Beschäftigungen in systemrelevanten Bereichen bleibt das daraus erzielte Arbeitsentgelt anrechnungsfrei, wenn die Summe aus Restlohn aus der Hauptbeschäftigung, also das Ist-Entgelt, Kurzarbeitergeld und Entgelt aus der Nebenbeschäftigung den bisherigen Bruttolohn, das Soll-Entgelt, nicht übersteigt. Im Koalitionsausschuss vom 22. April wurde die Änderung beschlossen: Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Kurzarbeit werden ab 1. Mai bis 31. Dezember die bereits bestehenden Hinzuverdienstmöglichkeiten mit einer Hinzuverdienstgrenze bis zur vollen Höhe des bisherigen Monatseinkommens für alle Berufe geöffnet.

Wie schaut es bei Kurzarbeit aus? Wie viele Unternehmen haben Kurzarbeit zumindest angemeldet?

In der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 waren vor allem mittlere und große Unternehmen der Industrie von der krisenhaften Entwicklung betroffen. Aktuell melden Unternehmen aus fast allen Branchen und auch Kleinstunternehmen wie Friseure, Gastronomen oder Messebauer Kurzarbeit an. Die coronabedingten Anzeigen betreffen das sogenannte konjunkturelle Kurzarbeitergeld. Seit März sind bei der Waiblinger Arbeitsagentur 3864 Anzeigen für konjunkturelles KUG eingegangen. Die Anzahl der Beschäftigten, welche voraussichtlich von einem Arbeitsausfall betroffen sind, liegt bei circa 54 000. Im März und April 2009 waren es insgesamt 362 Anzeigen, 1049 im kompletten Jahr 2009 mit rund 22 300 betroffenen Arbeitnehmern.

Wie läuft das bei einer Anzeige von Kurzarbeit?

Wenn Betriebe Kurzarbeit planen, müssen sie das bei der Agentur für Arbeit anzeigen. Der Arbeitgeber erwirbt sich mit der Anzeige das Recht, in den nächsten drei Monaten in Kurzarbeitergeld zu gehen. Wenn tatsächlich kurzgearbeitet wird, kann der Betrieb innerhalb von drei Monaten die erforderliche Abrechnungsliste einreichen. Erst nach der Abrechnung liegen endgültige Daten dazu vor, wie viele Personen und welche Branchen betroffen waren.

Mit wie viel Kurzarbeit muss erfahrungsgemäß gerechnet werden, wenn sie angemeldet wurde?

In der Wirtschaftskrise 2008/2009 haben etwa 40 Prozent der Betriebe Kurzarbeit abgerechnet. Die jetzige Situation ist mit der Wirtschaftskrise von 2008/2009 nicht vergleichbar. 2008/2009 waren überwiegend mittlere und große Betriebe betroffen und die Krise betraf die Länder unterschiedlich. Jetzt in der Corona-Pandemie zeigt sich eine tiefgreifende Wirkung, da weltweit Betriebe und Unternehmen betroffen sind. Im Gegensatz zu 2008/2009 sind es nun auch sehr viele Kleinstbetriebe, Freiberufler, Selbstständige aus fast allen Branchen. Während 2008/2009 circa 40 Prozent der Betriebe Kurzarbeit abgerechnet haben, gehen wir davon aus, dass in dieser Krise etwa 80 Prozent angezeigte Kurzarbeit auch tatsächlich einführen.

In der ganzen Diskussion über Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit geraten die jungen Leute etwas aus dem Blick. Wie ist die Lage auf dem Lehrstellenmarkt?

Unsere Berufsberaterinnen und Berufsberater unterstützen zwar auch bei der Bearbeitung von Kurzarbeitergeldanzeigen und -anträgen, sie haben die Jugendlichen aber nicht aus dem Blick verloren. Auch wenn wir nicht an die Schulen gehen oder die Jugendlichen bei uns empfangen können, so halten wir trotzdem Kontakt. Wir haben telefonisch beraten und Anliegen per Mail geklärt. Am 6. Mai machen wir von 13 bis 16 Uhr eine Telefonaktion. Da können uns Eltern und Jugendliche direkt kontaktieren, um alle Anliegen rund um Ausbildung, weiterführende Schulen und Studium zu klären.

Im Frühjahr werden normalerweise noch viele Azubis eingestellt. Herrscht aktuell auch hier Flaute?

Es werden immer noch Azubis eingestellt, allerdings bis jetzt nicht in dem Ausmaß der Vorjahre. Einige Betriebe sind verunsichert und schieben die Einstellungen hinaus, da sie heute noch nicht abschätzen können, wie sich ihre wirtschaftliche und personelle Situation im laufenden Jahr noch entwickelt.

Wie viele Bewerber und wie viele offene Ausbildungsstellen hat die Agentur für Arbeit aktuell gemeldet?

Die Zahl der offenen Ausbildungsstellen liegt bei 1300, allerdings werden zurzeit alle Betriebe angefragt, ob sie ihre Ausbildungsangebote aufgrund der Situation aufrechterhalten. Nach ersten Erkenntnissen von Frau Bartelt, Teamleiterin des Arbeitgeber-Services, haben wir im Bereich der Ausbildungsstellen durch die Pandemie keinen merklichen Rückgang. Aktuell versuchen die Unternehmen weiterhin auszubilden, um ihren Fachkräftebedarf in Zukunft decken zu können. Der Anteil der Jugendlichen, die noch eine Ausbildung suchen, fast 1250 junge Leute, ist ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres.

Was bedeutet das für junge Leute?

Wir stellen fest, dass die Krise für Jugendliche ein Problem darstellt. Sie glauben, wenn sie keine Antwort von Betrieben erhalten, dass sie keine Chance bei dem Betrieb haben. Immer wieder erklären wir den Schülerinnen und Schülern, dass Betriebe gerade häufig mit anderen Aufgaben, wie zum Beispiel Kurzarbeit beschäftigt sind und deshalb nicht antworten. Wir raten ihnen dringend, sich trotzdem weiter zu bewerben. Denn wer sich nicht bewirbt, hat von vornherein keine Chance auf einen Ausbildungsplatz.

Wenn sich die Ausbildungsbetriebe zurückhalten und es keine Einstellungen im Wunschberuf gibt - welchen Rat geben Sie Schulabgängern?

Ich rate den Jugendlichen, mit der Berufsberatung in Kontakt zu treten und das Für und Wider der Möglichkeiten zu erörtern. Die Jugendlichen sollen auf alle Fälle nicht abwarten. Sie sollen die Zeit nutzen, um ihre Interessen und Fähigkeiten zu erkunden. Wir raten immer dazu, die vielen Online-Angebote der Berufsberatung zu nutzen. Wenn die konkreten Wunschberufe feststehen, sollte man sich auf alle Fälle bewerben. Sich Alternativen zu überlegen, war schon immer ein guter Weg.

Die Agentur für Arbeit und das Jobcenter sind für den Publikumsverkehr geschlossen. Wie kann die Arbeit ohne direkten Kontakt laufen?

Die Agentur für Arbeit und das Jobcenter sind weiter vollumfänglich für ihre Kunden da. Zum Schutz der Kunden und ihrer Beschäftigten verzichten wir jedoch auf persönliche Kontakte. Kommunikationskanäle wie Post und Mail wurden verbessert, lokale Sammelrufnummern eingerichtet. Hier wurden die Erreichbarkeitszeiten erweitert auf Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr. So können Kundenanliegen auch ohne persönlichen Kontakt geklärt werden.

Wo liegen die Schwerpunkte?

Der Fokus liegt derzeit auf der Bearbeitung und Bewilligung von Geldleistungen (Kurzarbeitergeld, Arbeitslosengeld I und II). Hier wurden Mitarbeiter/-innen aus den Bereichen Beratung und Vermittlung geschult, um die Leistungsbereiche personell verstärken zu können.

Was bedeutet das für die Beschäftigten in der Agentur und im Jobcenter?

Durch den starken Anstieg von Kurzarbeit und Arbeitslosengeld I und II werden in der Sachbearbeitung deutlich mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter benötigt. Die Beschäftigten waren jedoch sofort bereit, den Leistungsbereich zu unterstützen und sich zu qualifizieren. Insgesamt wurden hier jeweils 50 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Agentur und im Jobcenter geschult. Der Arbeitszeitrahmen wurde auch auf Samstag ausgedehnt. Die Kolleginnen und Kollegen machen auf freiwilliger Basis Überstunden. Gerne nutze ich die Gelegenheit, um mich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Arbeitsagentur und Jobcenter zu bedanken.

Finden überhaupt noch Vermittlungen statt oder geht es in der Arbeitsagentur und im Jobcenter vor allem darum, „Feuerwehr“ bei den Leistungen zu spielen?

Im ersten Schritt ging es tatsächlich darum, zum Erhalt des sozialen Friedens die Existenzsicherung durch Zahlung von Kurzarbeitergeld, Arbeitslosengeld I und II sicherzustellen. Die Vermittlung erfolgte vorrangig in systemrelevanten Bereichen. Im nächsten Schritt werden wir die verbleibenden Kapazitäten auf ausbildungssuchende junge Menschen konzentrieren und auf Personen, die „neu“ in der Agentur für Arbeit und im Jobcenter sind und bisher noch keinen Gesprächstermin hatten. Diese werden wir nach Anlass telefonisch oder schriftlich kontaktieren.

Welche Auswirkungen hat die Corona-Krise auf das Jobcenter?

Insgesamt ist die Zahl der Anträge auf Grundsicherungsleistungen im Rems-Murr-Kreis wie erwartet gestiegen. Aufgrund von internen organisatorischen Regelungen ist dies jedoch bisher gut zu bewältigen. So wurden in den letzten Wochen über 50 Vermittlungsfachkräfte intern geschult, um die Beschäftigten aus den Leistungsteams bei der Antragsbearbeitung zu unterstützen. Bei Fortdauern der Krise ist mit einem weiteren Zuwachs an Betroffenen - vor allem aus dem Bereich der Kleinunternehmen, Freiberufler und Solo-Selbstständigen - zu rechnen. Diese haben keinen Anspruch auf Kurzarbeitergeld oder Arbeitslosengeld I und sind somit auf Arbeitslosengeld II angewiesen. Hinzu kommen Personen, die Kurzarbeitergeld in nicht bedarfsdeckender Höhe beziehen und deshalb zusätzlich Arbeitslosengeld II beantragen.

Wie viele Selbstständige haben sich beim Jobcenter gemeldet und „Hartz IV“ beantragt?

Seit 30. März, ab diesem Zeitpunkt liegen Daten vor, wurden nach telefonischer Meldung oder nach einer Anfrage per Mail insgesamt 1260 Neuanträge ausgegeben. 700 Erstanträge wurden gestellt, darunter 87 Anträge von Selbstständigen.

Wie sind die Chancen, diese Unterstützung zu erhalten, und welche Lockerungen gelten für den Bezug?

Der Gesetzgeber hat aufgrund der Corona-Pandemie den Zugang zu Leistungen der sozialen Grundsicherung erleichtert. Wer zwischen dem 1. März und dem 30. Juni einen Antrag auf Leistungen der Grundsicherung stellt und erklärt, über kein erhebliches Vermögen zu verfügen, darf Erspartes in den ersten sechs Monaten behalten. Erst danach greifen wieder die bislang geltenden Regelungen für den Einsatz von Vermögen. Wenn ein Anspruch auf Grundsicherung vorliegt, übernimmt das Jobcenter auch die Kosten der Unterkunft inklusive Heizung und Nebenkosten. Diese Kosten werden bei Neuanträgen, die vom 1. März bis zum 30. Juni 2020 beginnen, für die Dauer von sechs Monaten in der tatsächlichen Höhe anerkannt.

Was bedeutet das für Familien?

Auch können Kinder und Jugendliche aus anspruchsberechtigten Familien Leistungen für Bildung und Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben erhalten. Grundsicherungsleistungen werden in der Regel für zwölf Monate bewilligt. Für Kunden, die aktuell schon Leistungen beziehen, gilt Folgendes: Für Bewilligungszeiträume, die in der Zeit vom 31. März 2020 bis einschließlich 30. August 2020 enden, werden die Leistungen automatisch weiter bewilligt. Kunden brauchen in diesen Fällen keinen Weiterbewilligungsantrag zu stellen.

Mehr als jeder dritte Beschäftigte im Rems-Murr-Kreis ist von Kurzarbeit bedroht. Die Agentur für Arbeit erwartet bis zu 54 000 Kurzarbeiter bei rund 151 400 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Im April hat die Corona-Pandemie erste Spuren auf dem Arbeitsmarkt hinterlassen. Die Arbeitslosigkeit wird weiter steigen und die Chancen auf einen neuen Job sinken, erwartet Christine Käferle, die Leiterin der Agentur für Arbeit Waiblingen. Es handelt sich um eine einzigartige Situation auf

Alle Abos jederzeit kündbar:
ZVW+ MONATLICH
Erster Monat gratis, danach 6,99 €/mtl.
ZVW+ JÄHRLICH
Statt 83,88 € (Zwei Monate gratis)
ZVW+ JÄHRLICH mit ePaper
mit täglichem Zugriff zum ePaper