Rems-Murr-Kreis

"Corona-Silvester“ beim DRK: 34 Einsätze im Rems-Murr-Kreis

Rettungswagen
Corona strapaziert auch den Rettungsdienst – gut, dass es in der Silvesternacht ruhig war. © Lukas Hinderer

Für die Helferinnen und Helfer beim Roten Kreuz sind die Corona-Einschränkungen ein Segen: In der Silvesternacht kamen nicht mehr Notrufe rein als in einer ganz normalen Nacht unter dem Jahr. Die vielen Verletzungen durch Feuerwerk wurden ganz klar reduziert. Dennoch hatten die DRKler genug zu tun und brauchten bis zum Ende eines Einsatzes und zum Start in den nächsten länger als in normalen Zeiten. Wegen Corona.

Corona nämlich ist schuld daran, dass die verschiedenen Fahrzeuge des Rettungsdienstes nach einem Einsatz noch aufwendigst gereinigt und desinfiziert werden müssen. Das kostet Zeit. Das bedeutet, dass die Fahrzeuge länger als in normalen Zeiten stehen, bis sie wieder zum Einsatz fahren können.

34 Einsätze in dieser Silvesternacht – vor zwei Jahren waren es doppelt so viele

34 Einsätze musste der Rettungsdienst in der Nacht vom 31. Dezember zum 1. Januar im Rems-Murr-Kreis fahren. „Keine Auffälligkeiten“ heißt es aus der Rettungsleitstelle. In der Silvesternacht 2020/2021 fuhren die Retter 35 Einsätze. Im Jahr 2019 aber – dem letzten Silvester ohne Corona – gab es in etwa doppelt so viele Einsätze.

Auf die vom Ehrenamt als Unterstützung zur Verfügung stehenden Einsatzkräfte musste, so der DRK-Kreisverband, nicht zurückgegriffen werden. Der „Regelrettungsdienst“ war ausreichend besetzt – es waren genügend Profis im Dienst. Dennoch: Für den Ortsverein Winnenden beispielsweise standen ehrenamtliche Einsatzkräfte für den Notfall bereit: Sie waren auch am zweiten Corona-Silvester für das Einsatzgebiet Winnenden, Leutenbach und Berglen da. Auch Schwaikheim, Korb und die Waiblinger Teilorte gehören potenziell dazu. Die Einsatzfahrzeuge wie ein Krankentransportwagen waren in Winnenden Stadt und in einem Winnender Teilort stationiert. Und auch der Ortsverein Sulzbach meldete die traditionelle Unterstützung des Rettungsdienstes. Im ganzen Kreis waren, so der Kreisverband, trotz des Jahreswechsel wie jeden anderen Tag auch rund 200 Helfer vor Ort bereit, um im Notfall als ehrenamtliche Einsatzkräfte sofort zu den Menschen zu gehen, die Hilfe brauchen.

Übrigens: Corona-Einschränkungen und Böller-Reduzierung entspannten auch die Situation bei den Feuerwehren. Die nämlich mussten in der Silvesternacht im Zeitraum von 20 Uhr bis 6 Uhr zu nur vier Einsätzen. Vor zwei Jahren, im letzten Feuerwerksjahr 2019, waren es 20 Einsätze.

Für die Helferinnen und Helfer beim Roten Kreuz sind die Corona-Einschränkungen ein Segen: In der Silvesternacht kamen nicht mehr Notrufe rein als in einer ganz normalen Nacht unter dem Jahr. Die vielen Verletzungen durch Feuerwerk wurden ganz klar reduziert. Dennoch hatten die DRKler genug zu tun und brauchten bis zum Ende eines Einsatzes und zum Start in den nächsten länger als in normalen Zeiten. Wegen Corona.

Corona nämlich ist schuld daran, dass die verschiedenen Fahrzeuge des

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