Rems-Murr-Kreis

Coronavirus: Weiterer Fall im Rems-Murr-Kreis

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Symbolfoto. © Benjamin Büttner

Rudersberg.
Im Zusammenhang der Sie besucht das Rudersberger Schulzentrum, das deshalb auch am Donnerstag (05.03.) geschlossen bleibt. Am Freitag gibt es aus organisatorischen Gründen ebenfalls keinen Schulbetrieb.

Laut der Mitteilung wird die Schule ab Montag wieder geöffnet sein. Die betroffene Familie wird für zwei Wochen zu Hause isoliert. Aktuell werden zudem die Kontaktpersonen der Kategorie 1 laut Robert-Koch-Institut (siehe Infobox) und einzelne weitere Kontaktpersonen ermittelt und vom Gesundheitsamt kontaktiert. Das betrifft nach aktueller Einschätzung der Behörde lediglich die Klassen 8a und 8b sowie betroffene Lehrerinnen und Lehrer. Diese werden dann ebenso für zwei Wochen häuslich isoliert.

Wichtiger Hinweis: Darüber hinaus bleiben Schulen und Kitas im Kreis geöffnet. Geschwisterkinder der Schülerinnen und Schüler des Rudersberger Schulzentrums, die in andere Schulen oder Kindertagesstätten im Umkreis gehen, können nach Einschätzung des Gesundheitsamts ihrem Alltag wie gewohnt nachgehen. Nach aktueller Einschätzung des Gesundheitsamts besteht auch für die anderen Schulklassen des Schulzentrums kein Hinderungsgrund: Sie können am Montag wieder in die Schule gehen. 

Erster Corona-Fall in Stuttgart

In Baden-Württemberg haben sich nachweislich mittlerweile 51 Menschen mit dem neuartigen Virus angesteckt. Wie das Sozialministerium mitteilte, kamen am Mittwochnachmittag noch einmal sechs Fälle hinzu. Es geht um eine 46 Jahre alte Frau aus dem Main-Tauber-Kreis, die zuvor in Südtirol war, um einen 61 Jahre alten Mann aus Ludwigsburg, der in Neapel in Italien war, und um eine 55 Jahre alte Frau aus Stuttgart, die aus Barcelona (Spanien) zurückgekehrt war. Bei drei Fällen im Rhein-Neckar-Kreis handelt es sich um einen 55-Jährigen, der zuvor Kontakt zu einer infizierten Person hatte, um einen 36 Jahre alten Reiserückkehrer aus dem Iran und um einen 55-Jährigen, der zuvor in Südtirol gewesen war.


Kontaktpersonen der Kategorie I mit engem Kontakt ("höheres" Infektionsrisiko) laut Robert-Koch-Institut:

  • Personen mit kumulativ mindestens 15-minütigem Gesichts- („face-to-face“) Kontakt, z.B. im Rahmen eines Gesprächs. Dazu gehören z.B. Personen aus Lebensgemeinschaften im selben Haushalt.
  • Personen mit direktem Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten, insbesondere zu respiratorischen Sekreten eines bestätigten COVID-19-Falls, wie z.B. Küssen, Kontakt zu Erbrochenem, Mund-zu-Mund Beatmung, Anhusten, Anniesen, etc.
  • Medizinisches Personal mit Kontakt zum bestätigten COVID-19-Fall im Rahmen von Pflege oder medizinischer Untersuchung (≤ 2m), ohne verwendete Schutzausrüstung.
  • Kontaktpersonen eines bestätigten COVID-19-Falles im Flugzeug: • Passagiere, die in derselben Reihe wie der bestätigte COVID-19-Fall oder in den zwei Reihen vor oder hinter diesem gesessen hatten, unabhängig von der Flugdauer.
  • Crew-Mitglieder oder andere Passagiere, sofern eines der anderen Kriterien zutrifft (z.B. längeres Gespräch; o.ä.).
  • Unter dem Ziel einer frühzeitigen Identifizierung infizierter Kontaktpersonen wird – abhängig von der Verfügbarkeit entsprechender Daten - empfohlen, eine Kontaktpersonennachverfolgung zu initiieren, wenn der Flug innerhalb der letzten 28 Tage stattgefunden hat (2 x maximale Dauer der Inkubationszeit).