Rems-Murr-Kreis

Der „Mohr“ als Rassisten-Accessoire im 18. und 19. Jahrhundert

Vier Kinder u. Mohr im Park / Gouache
„Gruppenbild von vier adligen Kindern mit einem Mohren in einem Schloßpark” (undatiert, 18. Jahrhundert). © © Sotheby''s / akg-images

„Er war ein Mann von eisernem Fleiss, von stillem Wesen; seine Schüchternheit trat eigentlich nur dann zurück, wenn er auf sein eigentliches Gebiet, die afrikanische Sprachforschung, zu reden kam“, heißt es von Johann Gottlieb Christaller (1827-1895). Der in Schorndorf lebende, mehrfach ausgezeichnete Sprachforscher kannte über hundert afrikanische Sprachen und Dialekte. Als Missionar an der Goldküste/Ghana studierte er die Sprache der Ashanti (oder Asante), die berühmt für ihre Goldarbeiten

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