Rems-Murr-Kreis

Deutschlands neue Drogen: Wir beim ZVW recherchieren dazu – mit Ihrer Hilfe

Neue Drogen überschwemmen den Markt. Der Konsum hat fatale Folgen (Symbolfoto).
Neue Drogen überschwemmen den Markt. Der Konsum hat fatale Folgen (Symbolfoto). © Unsplash/Mishal Ibrahim

Rems-Murr-Kreis. Neue Drogen überschwemmen den Markt. Gleichzeitig machen immer mehr junge Menschen Drogenerfahrungen. Wir wollen es genauer wissen: Was wird konsumiert? Was für Folgen hat das? Was macht das mit den Menschen und ihrem Umfeld? Und woher kommen die ganzen Drogen überhaupt?

Neue Drogen: Immer mehr, immer gefährlicher

„Wir haben einen beispiellosen Anstieg neuartiger Drogen auf dem Markt gesehen, und besorgniserregenderweise sind manche davon wirksamer und gefährlicher als bisher bekannte Stoffe.“ Das sagte Monica Juma, Direktorin der Kriminalitäts- und Drogenbehörde der UN, kürzlich bei der Vorstellung des Welt-Drogen-Reports in Wien. In illegalen Drogenlaboren würden ständig neue synthetische Stoffe hergestellt, um Vorschriften zu umgehen – und unentdeckt zu bleiben. Parallel dazu steigt auch der Missbrauch verschreibungspflichtiger Medikamente.

Liest man Reports wie diesen, mag sich das abstrakt anfühlen. Wie Nachrichten von einem fernen Ort. Doch es äußert sich auch hier bei uns. Immer mehr Menschen sind abhängig von Mitteln wie Tilidin, Fentanyl, von „Oxys“ und „Benzos“, sagen Experten. Gleichzeitig gibt es kaum konkrete Zahlen, über Vertriebswege und Produktionsstätten ist wenig bekannt.

Recherche mit Correctiv und Spiegel: Helfen Sie mit

Gemeinsam mit dem Recherche-Netzwerk Correctiv und dem Nachrichtenmagazin Spiegel recherchiert der Zeitungsverlag Waiblingen deshalb zu den Hintergründen. Ziel ist es, ein deutschlandweites Lagebild zu erstellen. Für den Rems-Murr-Kreis und die Region haben wir dazu eine Umfrage gestartet, die sich an alle Menschen richtet, die uns weiterhelfen können, das Phänomen besser zu verstehen: (Ehemalige) Drogenkonsumenten, Angehörige, Menschen aus dem Umfeld, Menschen, die Drogensüchtige (professionell) begleiten – und alle anderen, die etwas wissen. Jede Information hilft.

Streng vertraulich: So können Sie uns erreichen

Uns ist dabei wichtig, zu betonen: Die Antworten werden vertraulich behandelt und nur zu Recherche-Zwecken genutzt. Sie werden nicht an Dritte weitergeleitet, auch nicht an Ermittlungsbehörden. Der Quellenschutz wird vollumfänglich gewährleistet, die Daten nach Abschluss der Recherche gelöscht. Alle Angaben sind freiwillig. Teilnehmen kann man unter https://lokal.correctiv.org/crowdnewsroom/deutschlands-neue-drogen-zvw.

Wer direkt mit uns sprechen möchte, kann das beim Ausfüllen der Umfrage vermerken und eine Kontaktmöglichkeit hinterlassen. Wir melden uns nur, wenn das ausdrücklich gewünscht wird. Falls Sie auf anderem Weg mit uns in Kontakt treten wollen: Für die Recherche sind Sofie Smakici (sofie.smakici@zvw.de) und Alexander Roth (alexander.roth@zvw.de) zuständig. Danke für Ihre Mithilfe.

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