Rems-Murr-Kreis

Die Wasserqualität verspricht ungetrübten Badespaß in den Seen im Rems-Murr-Kreis

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Das Wasser im Plüderhäuser Badesee ist ausgezeichnet. Foto: © Ralph Steinemann

Achtmal ausgezeichnet, einmal gut. Die sieben Badeseen im Rems-Murr-Kreis sowie der Fichtenberger Diebachstausee und Geschwender Naturbadesee sind uneingeschränkt badetauglich. Wenn sich am Freitag, dem letzten Ferientag, der Regen endlich verzieht und die Sonne scheint, steht aus gesundheitlicher Sicht einem Sprung ins Wasser nichts entgegen. Sofern die Schwimmer abgehärtet sind und und vor den Wassertemperaturen um oder unter 20 Grad nicht zurückschrecken.

Das trockene, warme Frühjahr hat die Badeseen bereits bis Mitte Mai ordentlich aufgeheizt. An die Temperaturen vom Hitzejahr 2018 reichten die Werte allerdings nicht heran. Rekordhalter unter unseren neun Seen war der Plüderhäuser See, der am 18. Mai bereits 20,7 Grad aufwies. Deutlich kühler zeigten sich zu diesem Zeitpunkt der Aichstruter und der Eisenbachsee auf dem Welzheimer Wald.

Fäkale Verunreinigungen im Aichstrutseee

Der Aichstruter See ist der einzige unter den neun Seen in der näheren Umgebung, dessen Wasserqualität nicht ausgezeichnet ist, sondern lediglich „gut“. Gut heißt, dass an diesem stark frequentierten See sorglos gebadet werden kann. In dem See lagen die Werte von Enterokokken und Escherichia coli in der Vergangenheit verhältnismäßig hoch. Aus den Werten der Vorjahre ergibt sich die aktuelle Bewertung der Wasserqualität. Die beiden Organismen gelten als Indikatoren für fäkale Verunreinigungen und werden mehrmals im Jahr gemessen. Die in der Regel harmlosen Bakterien kommen im Darm von Mensch und Tier vor und gelangen mit fäkalbelastetem Abwasser in die Gewässer, schreibt das Bundesumweltministerium. Hauptquellen für eine Verunreinigung durch Warmblütlerfäkalien sind Menschen, Nutztiere und Wasservögel.

Berappelt hat sich in den vergangenen Jahren auch wieder der Naturbadesee in Gschwend, in dem bis 2016 nur eingeschränkt gebadet werden durfte. Seit 2019 ist in Gschwend die Wasserqualität wieder ausgezeichnet. Überhaupt sind die allermeisten der 316 überwachten Badegewässer in Baden-Württemberg hervorragend, zeigt die Badegewässerkarte 2020 des Stuttgarter Gesundheitsministeriums. „Dem Badevergnügen im Land steht aufgrund der ausgezeichneten Wasserqualität nichts entgegen. Angesichts der Corona-Pandemie sollten jedoch die Abstandsregeln unbedingt eingehalten werden.“

Vom Baden in Flüssen rät das Ministerium weiterhin ab, da diese - abgesehen von wenigen ausgewiesenen Badestellen - nicht zum Baden geeignet sind und amtlich nicht kontrolliert werden. Es ist daher nicht auszuschließen, dass in diesen Gewässern mikrobiologische Verunreinigungen oberhalb der geltenden Grenzwerte vorliegen.

Achtmal ausgezeichnet, einmal gut. Die sieben Badeseen im Rems-Murr-Kreis sowie der Fichtenberger Diebachstausee und Geschwender Naturbadesee sind uneingeschränkt badetauglich. Wenn sich am Freitag, dem letzten Ferientag, der Regen endlich verzieht und die Sonne scheint, steht aus gesundheitlicher Sicht einem Sprung ins Wasser nichts entgegen. Sofern die Schwimmer abgehärtet sind und und vor den Wassertemperaturen um oder unter 20 Grad nicht zurückschrecken.

Das trockene, warme

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