Rems-Murr-Kreis

Ein Zeitungsabo für die Grundschule Höfen: Nachwuchsleser/-innen im Glück

Zeitungspatenschaft Riker
Björn Riker spendiert der Klasse 3a der Grundschule Höfen ein Zeitungsabo für ein ganzes Jahr. © ALEXANDRA PALMIZI

Björn Riker staunt nicht schlecht beim Klassenbesuch in der Klassenstufe drei der Grundschule Höfen: Fast alle Schüler strecken, als er sie fragt, ob die Eltern eine gedruckte Tageszeitung haben. „Dieses Interesse für die Zeitung ist außergewöhnlich“, sagt er. Mit der jetzt übernommenen Zeitungspatenschaft sorgt er dafür, dass die Schüler ein Jahr lang ihre eigene Tageszeitung bekommen.

Für Björn Riker, den Geschäftsführer der Riker Wohnbau + Immobilien, ist es die dritte Schule, der er ein Jahr lang ein Zeitungsabonnement spendiert. Die gesponserten Zeitungsabos haben bereits im Georg-Büchner-Gymnasium in Winnenden und in der Realschule Remshalden das Interesse für die Tageszeitung befeuert, dasselbe sei bei den Drittklässlern in Höfen zu erwarten. „Es wird sehr gut angenommen, es gibt keinerlei Berührungsängste“, sagt Klassenlehrerin Rike Joos.

Die Schüler kennen sich schon gut aus und finden sich gut zurecht in den Zeitungsbüchern, blättern zielsicher nach ihren Lieblingsthemen, wissen, was ihnen gefällt. Von allen bejubelt wird die Kinderzeitung, die freitags zusätzlich geliefert wird: „Sobald sie ausliegt, gibt es fast kein Halten mehr“, sagt die Lehrerin lachend.

Schülerinnen und Schüler schätzen den Themenmix in der Zeitung

Große Begeisterung auch bei der Übergabe des ZVW-Sitzsacks: Die ersten Probesitzerinnen flacken sich rein. „Die Witze sind immer lustig, und ich finde auch die Bilder schön, wir wissen immer, was los ist“, sagt Emily. Sophie mag die Witze auch und findet „in der normalen Zeitung auch den Buchstabensalat gut“. Malou entdeckt in der Kinderzeitung „immer schöne Sachen, und alles, was spannend ist, lese ich auch“.

Bemerkenswert: So vielseitig der tägliche Themenmix in der Zeitung, so breit gefächert sind die Leseinteressen der Schüler. In der Klasse 3 findet fast jede Rubrik ihre „Fans“: Gabriel liebt Sudoku, Robin die Bilder zum Ausmalen, Matilda hat schon viele Basteltipps gefunden. Universell interessiert ist Eminenaz: „Eigentlich lese ich alle Zeitungen“, sagt sie. Paula und Benjamin gehören zur sportlichen Truppe, die sich als erstes in die Fußballtabellen und Turnberichte vertiefen. Benjamin lässt sich auch von „tierischen“ Themen fesseln: „Wenn was über Tiere drinsteht, dabei lerne ich viel.“

Nachrichten mit Ortsbezug

„Mir gefällt, dass man auch Leute kennenlernen kann, wenn man über sie liest“, sagt David, zu seinen Leseinteressen befragt. Lukas kann sich an ein ganz besonderes Erlebnis mit der Zeitung erinnern: „Manchmal steht man auch selbst drin“, kommt er auf eine lokale Berichterstattung über einen Aktionstag in der Schule zu sprechen. Luise liest in viele Lokalartikel rein: „Da erfahren wir auch immer, was los ist bei uns.“

Wissen, was läuft – hier und anderswo, damit kann aus Sicht des Zeitungspaten Björn Riker nicht früh genug begonnen werden. „Heranwachsende brauchen heutzutage eine breite Informationsbasis, um sich ein Allgemeinwissen über das aktuelle Geschehen aufzubauen und beurteilen zu können, was sie hören und lesen“, begründet er seine Motivation, zum dritten Mal eine Patenschaft zu übernehmen. Im gedruckten Medium stehen ihnen Nachrichten und Hintergrundinformationen zur Verfügung, die von einer Redaktion ausgewählt und sorgfältig recherchiert wurden. „Im Netz ist alles eindimensionaler, die Zeitung erfassen sie mit den Händen und da bleiben sie hängen“, merkt Rike Joos an. Die Unterscheidbarkeit zwischen „Wischen“ und „Blättern“ präge sich ein. Dies sei Grundvoraussetzung, um „Fake News“ von vertrauenswürdigen Nachrichten sicher unterscheiden zu können.

"Wir müssen insgesamt wieder regionaler werden"

In der globalisierten Welt, in die sie hineinwachsen, werde auch der Ortsbezug immer wichtiger. Die Zeitung trage dazu bei, Schülerinnen und Schüler für die Auseinandersetzung mit ihrer unmittelbaren Umgebung zu sensibilisieren. „Wir müssen insgesamt wieder regionaler werden“, sagt Riker. Die beste Basis für die Verwurzelung vor Ort sind Nachrichten aus der Region, sauber und sorgfältig recherchiert, zu finden exklusiv und aus erster Hand in der Lokalzeitung.

Björn Riker staunt nicht schlecht beim Klassenbesuch in der Klassenstufe drei der Grundschule Höfen: Fast alle Schüler strecken, als er sie fragt, ob die Eltern eine gedruckte Tageszeitung haben. „Dieses Interesse für die Zeitung ist außergewöhnlich“, sagt er. Mit der jetzt übernommenen Zeitungspatenschaft sorgt er dafür, dass die Schüler ein Jahr lang ihre eigene Tageszeitung bekommen.

Für Björn Riker, den Geschäftsführer der Riker Wohnbau + Immobilien, ist es die dritte Schule, der

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