Rems-Murr-Kreis

Erstochen: Weil er seinen Freund und Vetter für ein Gespenst hielt

Gespenst
Ein Gespenst? (Illustration: Arthur Rackham in „A Chrismas Carol“ von Charles Dickens). © Pixabay

„Als Christ verzeihe ich meinen Feinden, aber Gott im Himmel wird das unschuldig vergossene Blut nicht ungerächt lassen“, sollen seine letzten Worte gewesen sein an jenem 15. Oktober des Jahres 1600. Dann wurde dem Schorndorfer Obervogt Jakob von Gültlingen auf dem Marktplatz von Waiblingen vor aller Augen von einem Scharfrichter der Kopf abgeschlagen.

Die Waiblinger Stadtherren, Räte und Notabeln sollen größtenteils entsetzt gewesen sein, weil sie gegen die Urteilsvollstreckung

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